Starke Polizeipräsenz bei Aktion »Bielefelder Bürgerwillen« Hunderte folgen dem Aufruf »Bielefeld ist bunt«

Bielefeld (WB/bp). Die Demonstrationsrouten waren weiträumig abgesperrt, das Polizeiaufgebot hoch, und Reisende, die am Samstag zum Hauptbahnhof kamen, zeigten sich irritiert: Die demonstrativen Aktionen vom »Bündnis gegen Rechts – Bielefeld bleibt bunt und weltoffen« und des so genannten »Bielefelder Bürgerwillen« mobilisierten aber längst nicht die Teilnehmerzahl, die sie im Vorfeld angemeldet hatten.

Auf dem Balkon des Stadttheater demonstrierten Mitarbeiter gegen den vorbeiziehenden Aufmarsch.
Auf dem Balkon des Stadttheater demonstrierten Mitarbeiter gegen den vorbeiziehenden Aufmarsch. Foto: Thomas F. Starke

Etwa 50 waren nach Polizeiangaben beim so genannten »Bielefelder Bürgerwillen« angereist, vor allem aus Hamm, Dortmund und Düsseldorf.

Das »Bündnis gegen Rechts« konnte etwa 800 Gegendemonstranten mobilisieren. Wiebke Esdar, Bielefelder SPD-Unterbezirksvorsitzende und als Vorsitzende des »Bündnisses gegen Rechts« auch Anmelderin der »Demo gegen Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit«, sagte, die Rechten seien Neo-Nazis, würden unter »dem Deckmantel des Pseudonyms Bielefelder Bürgerwille« agieren.

Sie bedankte sich dafür, dass trotz des Beginns der Sommerferien noch so viele dem Aufruf »Bielefeld ist bunt« gefolgt seien.

Im Vorfeld hatte es Ärger um die Routen der Demonstration gegeben.

Lesen Sie mehr zum Thema am Montag, 11. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.