Fossiler Schädel im Naturkundemuseum ist neu bestimmt worden – Namu will am Freitag Details bekanntgeben Unbekannte Tierart im Namu

Bielefeld (WB/bp). Der versteinerte Schädel des zwei Meter langen Ur-Lurchs ruht bereits seit 40 Jahren in der Sammlung des Naturkundemuseums Namu. Aber erst jetzt steht fest: Der fossile Schädel stammt von einer neuen, bislang unbekannten Art – einzigartig in der Welt.

Das Naturkundemuseum präsentiert in der nächsten Woche Details zum Fossil.
Das Naturkundemuseum präsentiert in der nächsten Woche Details zum Fossil. Foto: Starke

In der kommenden Woche will das Namu das Riesensalamander-Fossil offiziell und neu klassifiziert vorstellen. Getauft wurde die neue Art Cyclotosaurus buechneri – zu Ehren des ehemaligen Museumsleiters Dr. Martin Büchner, der das Fossil im Jahr 1975 in Sieker gefunden hat. Gelebt hat der Riesenlurch im Trias, dem Erdmittelalter, vor rund 225 Millionen Jahren.

Entdeckt wurde die Einmaligkeit des Fossils von drei Experten – Florian Witzmann, Sven Sachs und Christian J. Nyhuis (Brown University, Providence, USA/ Leibniz-Institut Berlin/Galileo-Wissenswelt, Burg auf Fehmarn). Ihre Erkenntnisse haben sie im März Fachmagazin »Fossil Record« publiziert.

Titel des englischsprachigen Aufsatzes: »A new species of Cyclotosaurus from the Late Triassic of Bielefeld and the intrarelationships of the Genus.« Der befund wurde von internationalen Gutachtern anerkannt.

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