Polizei im Großeinsatz - zwei Festnahmen 700 Menschen demonstrieren gegen elf »Biegida«-Anhänger

Bielefeld (WB/bp/uko/sb). Auch die dritte Kundgebung des islamfeindlichen Bündnisses »Biegida« wird von Protesten begleitet. 700 Demonstranten sind am Freitagabend dem Aufruf des »Bündnis gegen Rechts« gefolgt, um gegen elf »Biegida«-Anhänger buchstäblich Flagge zu zeigen. Es gab zwei Festnahmen während der Demos.

Hunderte Gegendemonstranten haben sich auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt.
Hunderte Gegendemonstranten haben sich auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt. Foto: Thomas F. Starke

Die Teilnehmer der »Biegida»-Kundgebung haben Deutschlandfahnen mitgebracht. Foto: Thomas F. Starke

Das »Bielefelder Bündnis gegen Rechts« hatte die Kundgebung angemeldet. Bei der vergangenen »Biegida«-Demo vor zwei Wochen waren insgesamt 1500 Gegendemonstranten zusammengekommen. es sind einige Hundertschaften der Polizei im Einsatz, die für eine reibungslose Trennung der Demonstranten sorgen. Es gibt eine Bannmeile von 50 Metern zwischen den Demonstranten. 

Es kam zu einem Zwischenfall, als ein Mann aus dem linksradikalen Milieu einen Polizeibeamten angriff. Er wurde daraufhin festgenommen. Später gab es noch eine weitere Festnahme.

Zur »Biegida«-Kundgebung sind laut Polizei elf Teilnehmer mit Deutschlandfahnen gekommen. Sie bezeichnen die Politik der Bundesregierung als kriminell und den Islam als Unterdrückungsreligion. Die Gruppe bewegt sich auf einem kleinen Radius. Von der Nahariyastraße aus ziehen die Teilnehmer zum Willy-Brandt-Platz. Dort ist eine Zwischenkundgebung geplant. Anschließend führt der Weg zurück zur Nahariyastraße

Bereits am späten Nachmittag kam es am Hauptbahnhof zu ersten Verkehrsbehinderungen. Das Bündnis gegen Rechts zieht nach einer Auftaktkundgebung über die Bahnhofstraße und Feilenstraße zum Willy-Brandt-Platz. Nach einer dortigen Zwischenkundgebung geht es weiter in Richtung Kesselbrink. Dort erfolgt dann die Abschlusskundgebung.

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