Politik ist uneins über die Wiederbelebung des Ratskellers – Wirtshaus-Pächter will in Vorleistung treten Stadt verhandelt mit Paulaner

Bielefeld (WB). Seit drei Jahren steht der 1000 Quadratmeter große Ratskeller, 1904 eröffnet, leer. Jetzt plant die Paulaner Brauerei mit einem Betreiber aus der Region, bayerisches Lebensgefühl in das Gewölbe einziehen zu lassen.

Von Burgit Hörttrich
Der Ratskeller ist seit Jahren geschlossen, nachdem er von der Stadt instand gesetzt wurde. Inzwischen gibt es Bestrebungen , das Gewölbe als Paulaner Bräuhaus zu verpachten. Betreiber soll ein Gastronom aus der Region sein.
Der Ratskeller ist seit Jahren geschlossen, nachdem er von der Stadt instand gesetzt wurde. Inzwischen gibt es Bestrebungen , das Gewölbe als Paulaner Bräuhaus zu verpachten. Betreiber soll ein Gastronom aus der Region sein. Foto: Bernhard Pierel

Bislang wurde darüber nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt, obwohl der Zeitplan ambitioniert sein soll: Das Paulaner Bräuhaus im Ratskeller soll nämlich bestenfalls bereits nach den Sommerferien eröffnen.

Die Politik ist in ihrer Meinung bislang uneins. In den beiden großen Parteien SPD und CDU gibt es zahlreiche Fürsprecher, die auf eine Wiederbelebung des Ratskellers hoffen, Parteien wie die Grünen zum Beispiel weisen auf das Risiko hin.

Die Stadt hatte das Gewölbe nach dem Auszug des »Irish Pub« 2012 saniert; um einen Gastronomiebetrieb nach heutigen Standards dort genehmigen zu können, müssten aber noch Lüftung und Sanitäranlagen neu installiert werden.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochausgabe (6. April) des WESTFALEN-BLATTES.

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