Feuerwehreinsatz nach Dachdeckerarbeiten Fassade gerät in Brand

Bielefeld (hu). Dachdeckerarbeiten an einem Wohn- und Geschäftshaus an der Artur-Ladebeck-Straße 151 haben am Freitag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Verletzt wurde niemand, durch die schnelle Reaktion des Dachdeckers und des Hausbesitzers konnte der Sachschaden auf etwa 5000 Euro begrenzt werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten lediglich dafür sorgen, dass in der Fassadendämmung keine Glutnester zurück blieben.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten lediglich dafür sorgen, dass in der Fassadendämmung keine Glutnester zurück blieben. Foto: Thomas F. Starke

Gegen 15.20 hatte ein 25-jähriger Mitarbeiter eines Dachdeckerunternehmens auf dem Staffelgeschoss des Hauses Dachpappenbahnen verschweißt, als er mit dem Brenner zu nah an die Verkleidung der Hausfassade geriet und diese Feuer fing, erklärte Polizeikommissar Felix Gerner, der mit seinem Streifenwagen nur wenige Meter entfernt war, als ihn die Alarmierung erreichte. »Als wir eintrafen, waren die Flammen jedoch bereits gelöscht«, sagte Gerner. Denn der Dachdecker hatte geistesgegenwärtig die Fassade, hinter der sich das Feuer auszubreiten drohte, abgerissen und mit Wasser gelöscht, den Rest der Flammen erstickte der Hausbesitzer mit einem Feuerlöscher.

Die Feuerwehr, die mit 16 Einsatzkräften der Berufswehr und der Löschabteilungen Brackwede und Gadderbaum angerückt war, entfernte weitere Teile der Fassadenverkleidung um sicherzustellen, dass sich dort keine Glutnester gebildet hatten. Während des Einsatzes war eine der stadteinwärts führenden Fahrspuren der Artur-Ladebeck-Straße gesperrt, zu größeren Staus kam es jedoch nicht. Um 16.30 Uhr war der Einsatz beendet.

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