Feuerwehr an der Wismarer Straße stundenlang im Einsatz Explosionsgefahr in einer Kleingartenanlage

Bielefeld (WB/hz). Der Brand einer Gartenlaube in einer Kleingartenanlage an der Wismarer Straße in Sieker hat die Brandbekämpfer von der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr fast drei Stunden lang beschäftigt. 

Auf etwa 3000 Euro schätzt die Feuerwehr den Schaden, der beim Brand einer Gartenlaube an der Wismarer Straße in Sieker entstanden ist.
Auf etwa 3000 Euro schätzt die Feuerwehr den Schaden, der beim Brand einer Gartenlaube an der Wismarer Straße in Sieker entstanden ist. Foto: Hans-Werner Büscher

Grund für den langwierigen Einsatz von 22.51 Uhr an in der Nacht zum Sonntag waren einerseits der beschwerliche Zugang zur betroffenen Kleingarten-Parzelle sowie die drohende Explosionsgefahr wegen einer Propangasflasche in der brennenden Laube, hieß es von der Feuerwehr.

Der Brand wurde von einem Zeugen per Mobiltelefon der Feuerwehr-Leitstelle gemeldet. Die erste Angabe über den Einsatzort, die Stralsunder Straße 44, entpuppte sich aber als falsch. Die Gartenlaube brannte am anderen Ende des U-förmig verlaufenden Straßenrings an der Wismarer Straße gegenüber dem dortigen Netto-Supermarkt.

An den Löscharbeiten beteiligt waren Berufsfeuerwehrleute der Hauptwache vom Stadtholz sowie von der Wache Nord aus Baumheide und freiwillige Kräfte der Löschabteilungen Sieker und Mitte. Wegen der üblicherweise unübersichtlichen Situation in Schrebergartenanlagen rücke man mit einem größeren Kräfteaufgebot an, erklärte Feuerwehr-Sprecher Jörn Bielinski. In Sieker vor Ort waren letztlich 25 Brandbekämpfer mit sieben Fahrzeugen. Zwei Angriffstrupps unter Atemschutz bekämpften die Flammen mit Wasser aus zwei C-Rohren. Über eine ausgefahrene Drehleiter der Berufsfeuerwehr wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Nach Ende der Löscharbeiten rissen die Feuerwehrleute die restlichen Wand- und Deckenverkleidungen aus der Brandruine. Die Suche nach versteckten Brandnestern fand mit einer Wärmebildkamera statt.
Um 1.49 Uhr am frühen Sonntag war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Der Schaden an der restlos zerstörten Laube wird auf etwa 3000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Die Kripo ermittelt.

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