Schildescher Familiendrama wird seit Montag vor dem Schwurgericht verhandelt Rentner gesteht: Ich habe meine Frau getötet

Bielefeld (WB). Geständnis zum Auftakt des Totschlagsprozesses: Ein Rentner (67) hat am Montag vor dem Schwurgericht eingeräumt, am Vormittag des 12. Juni seine 26 Jahre jüngere Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Schildesche umgebracht  zu haben. »Er schämt sich zutiefst für seine Tat«, erklärte Verteidiger Tiemo Augenstein im Namen des 67-Jährigen.

Von Jens Heinze
Eine letzte Beratung mit seinem Mandanten  vor der Prozesseröffnung: Verteidiger Tiemo Augenstein (links) bespricht sich mit dem 67-jährigen Angeklagten. Die Tochter (15) der getöteten Ehefrau tritt als Nebenklägerin gegen ihren Adoptivvater auf.
Eine letzte Beratung mit seinem Mandanten vor der Prozesseröffnung: Verteidiger Tiemo Augenstein (links) bespricht sich mit dem 67-jährigen Angeklagten. Die Tochter (15) der getöteten Ehefrau tritt als Nebenklägerin gegen ihren Adoptivvater auf. Foto: Jens Heinze

Seit dem Verbrechen an  jenem Freitag in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schildescher Sievekingstraße sitzt der gelernte Elektriker  in der Justizvollzugsanstalt Brackwede in Untersuchungshaft. Der  Staatsanwaltschaft zufolge soll den Mann  seine   Eifersucht letztlich hinter Gitter gebracht haben.

Situation eskaliert am 12. Juni

Laut der Anklage eskalierte die Situation am 12. Juni gegen 8.30 Uhr vollends zwischen dem Paar. Die Ehe des Rentners und seiner deutlich jüngeren Frau kriselte bereits seit geraumer Zeit. Kurz vor ihrem Tod soll die 41-Jährige dem gelernten Elektriker gesagt haben, dass sie sich von ihm trennen werde. Beide hatten  sich bereits  im Jahr 1999 in ihrer  gemeinsamen zentralasiatischen Heimat Tadschikistan kennengelernt   und waren dann im Jahr 2011 in Bielefeld schließlich zusammengezogen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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