Stadtumbau: Bezirksvertreter geben grünes Licht für die Fortschreibung In Sennestadt geht’s weiter

Sennestadt (kw). Die politischen Vertreter in Sennestadt sehen ihren Bezirk im Aufwind. Und es soll noch weitergehen. In der jüngsten Sitzung gaben sie grünes Licht für die Fortschreibung des Stadtumbaus.

Die Neugestaltung des Bärenplatzes ist ein Ergebnis des Stadtumbaus. Sehr zufrieden mit den Baufortschritten sind (von links):  Elena Wichert vom Bauamt, Markus Müller (SPD), Ulrich Klemens vom Sennestadtverein,  Bezirksbürgermeister Lars Nockemann, Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe, Sven Dodenhoff vom Bauamt, Marc Wübbenhorst vom Sennestadtverein, Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, und Annette Dehmel (CDU). Jetzt wurden  Fördermittel bewilligt, um den Stadtumbau fortzuschreiben.
Die Neugestaltung des Bärenplatzes ist ein Ergebnis des Stadtumbaus. Sehr zufrieden mit den Baufortschritten sind (von links): Elena Wichert vom Bauamt, Markus Müller (SPD), Ulrich Klemens vom Sennestadtverein, Bezirksbürgermeister Lars Nockemann, Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe, Sven Dodenhoff vom Bauamt, Marc Wübbenhorst vom Sennestadtverein, Bernhard Neugebauer, Geschäftsführer der Sennestadt GmbH, und Annette Dehmel (CDU). Jetzt wurden Fördermittel bewilligt, um den Stadtumbau fortzuschreiben. Foto: Kerstin Sewöster

In den vergangenen fünf Jahren konnten in Sennestadt  120 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 7,2  Millionen Euro umgesetzt werden, erläuterte Sven Dodenhoff vom Bauamt bei einer Besichtigung des jüngsten Projektes –  dem Bärenplatz, der gerade neu gestaltet wird.

Jetzt soll der Stadtumbau in Sennestadt in eine zweite Phase gehen.  Dafür sollen im nächsten Jahr   Entwicklungskonzepte vorbereitet werden.   Fördermittel des Landes NRW in Höhe von fast 180 000 Euro sind in Aussicht gestellt.  Gestartet wird Anfang 2016 mit »ersten Beteiligungsschritten«, denn die Bürger sollen auch diesmal ihre Anregungen einbringen können, wie Sven Dodenhoff erklärte. Besonders im Fokus liegen sollen die weitere Quartiersentwicklung, die energetische Stadtsanierung, die Anbindung an den Naherholungsraum, Integrationsarbeit und kulturelle Stadtteilentwicklung.

Klimaquartier Sennestadt als Schwerpunkt

Die Christdemokraten wünschen bei der Weiterentwicklung das Klimaquartier Sennestadt als einen Schwerpunkt. Holger Nolte betonte weiter, dass der Rückbau der Paderborner Straße ausdrücklich zur Quartiersentwicklung gehört,  ebenso wie die Landschaftsklammern über die Paderborner Straße, die der Freiraumanbindung dienten.

 Im Fokus müsse auch die Baukultur stehen, da die Reichow-Planung das Alleinstellungsmerkmal der Sennestadt sei. Nolte betonte, dass die Projekte des Stadtumbaus der vergangenen fünf Jahre bereits Früchte trage: Während vor drei bis vier Jahren noch »Ramschpreise« den Wohnungsmarkt geprägt hätten, seien die Wohnungswerte in jüngster Zeit gestiegen. »Das ist gut für Sennestadt«, betonte Nolte.
Auch Brigitte Biermann (SPD) lobte den Stadtumbau – »es hat sich gelohnt, so viel Energie da reinzusetzen« –,  wünschte sich jedoch, dass auch die Kulturförderung besonders berücksichtigt werde. Brigitte Biermann regte an, im Zuge der zweiten Phase des Stadtumbaus möglichst bald auch einen Kulturmanager nach Sennestadt zu holen, der auch im Abschlussbericht zur kulturellen Stadtentwicklung empfohlen wird.

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