Erneuter Personenunfall am Dienstagabend sorgt für Behinderungen im Schienenverkehr Bahnstrecke zwischen Berlin und Rheinland gesperrt

Bielefeld/Gütersloh (WB/hz/peb). Nach einem tödlichen Bahnunfall in der Nacht zum Mittwoch ist die Gleisstrecke von Berlin ins Rheinland gesperrt worden. Gegen 21.05 Uhr sei eine Person im Grenzbereich Bielefeld/Kreis Gütersloh vor den Regionalexpress 10631 (Minden-Düsseldorf) gelaufen und ums Leben gekommen, sagte Rainer Kerstiens, Sprecher der Bundespolizei. 

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

Kripobeamte der Polizei Bielefeld haben die Ermittlungen übernommen. Dort geht man von einem Suizid des Mannes aus, sagte Polizeisprecher Michael Kötter. Die Strecke blieb bis 23.50 Uhr gesperrt, es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

Damit sind innerhalb von drei Tagen im Raum Bielefeld zweimal Menschen im Bahnverkehr bei Suiziden getötet worden. Erst am Sonntagnachmittag war am Bahnhof Bielefeld-Brackwede eine Person vor einen ICE gelaufen und ums Leben gekommen.

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