Götz Alsmann präsentiert die schönsten Melodien der 20er bis 50er Jahre Broadway-Flair am Teuto

Bielefeld (WB). Nat King Cole spukt schon mal durch Götz Alsmanns Träume, in denen Cole Porter neben Dieter Bohlen in einer Jury sitzt und ihn zum Tanzen auffordert. In seinen wachen Momenten setzt Alsmann deshalb seinen Traumgestalten – ohne Bohlen, versteht sich – nur zu gerne ein musikalisches Denkmal. 

Von Kerstin Panhorst
Multitalent Götz Alsmann und seine Band brachten am Samstagabend  Broadway-Flair in die Bielefelder Oetkerhalle. Vor 1200 Zuschauern präsentierte der Tausendsassa sein neues Album. In seinem bunten Sakko war er auch optisch eine Augenweide.
Multitalent Götz Alsmann und seine Band brachten am Samstagabend Broadway-Flair in die Bielefelder Oetkerhalle. Vor 1200 Zuschauern präsentierte der Tausendsassa sein neues Album. In seinem bunten Sakko war er auch optisch eine Augenweide. Foto: Thomas F. Starke

Am Samstagabend gastierte der passionierte Musiker und Entertainer mit seiner Band in der Rudolf-Oetker-Halle und bot den mehr als 1200 Besuchern die schönsten Melodien der 20er bis 50er Jahre aus Broadway-Musicals und Revuen, Theaterinszenierungen und Filmen mit historischen deutschen Texten. Aufgenommen hat er das dazu gehörige Album »Am Broadway« direkt in New York im legendären Sear Sound Studio. Aus dem ältesten Aufnahmestudio der US-Metropole hat er aber nicht nur großartige Aufzeichnungen mitgebracht, sondern auch jede Menge Geschichten, die er zwischen den Stücken in altbekannter Manier zum Besten gibt.

Rasantes Tempo

Manchmal redet er dabei so schnell wie man es aus seiner Sendung »Zimmer frei« gewohnt ist, überschlägt sich fast mit Worten und erinnert daran, dass er nicht nur ein ausgezeichneter Livemusiker, sondern auch Fernseh- und Radiomoderator ist. Auch seine Band kann gut mit dem rasanten Tempo des promovierten Musikwissenschaftlers mithalten. Michael Müller an der Bassgitarre, Schlagzeuger Rudi Marhold, Markus Passlick mit allerlei Perkussionsinstrumenten von Bongos bis zum Hang und Altfrid Maria Sicking an Vibraphon, Xylophon und Trompete machen Broadwayklassiker wie »Meine kleinen Schwächen (My Favourite Things)« oder »Das Lied der Einsamkeit (Serenade In Blue)« zu einem kleinen Gesamtkunstwerk.

Den ganzen Konzertbericht lesen Sie in der Bielefelder Montagsausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

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