Nach knapp drei Wochen Pause wird wieder Strom ins Netz gespeist Atomkraftwerk Grohnde wieder am Netz

Bielefeld/Grohnde (dpa). Das Atomkraftwerk Grohnde an der Oberweser speist nach knapp drei Wochen Pause wieder Strom ins Netz. Seit 6. Oktober seien 20 neue Brennelemente in den Reaktorkern eingesetzt worden, teilten Betreiber Eon und das Niedersächsische Umweltministerium am Samstag mit. Die Stadtwerke Bielefeld sind mit  16,7 Prozent an dem Atomkraftwerk beteiligt.

 Das Kernkraftwerk Grohnde in der Gemeinde Emmerthal im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont speist  wieder Strom ins Netz ein.
Das Kernkraftwerk Grohnde in der Gemeinde Emmerthal im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont speist wieder Strom ins Netz ein. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Während des Stillstands sei an einem Notstromdiesel festgestellt worden, dass einer der beiden Kühlwasserregler schwergängig war. Das Vorkommnis sei der Aufsichtsbehörde gemeldet und vorsorglich alle baugleichen Regler ausgetauscht worden.

Bereits im Frühjahr war der Meiler im Rahmen der jährlichen Revision vom Netz genommen worden. Dabei kam man zu dem Schluss, dass sich das AKW in einem sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand befindet. Zuvor hatten Atomkraftgegner ungeklärte Sicherheitsfragen kritisiert. In Niedersachsen sind noch zwei AKWs am Netz. Grohnde soll spätestens Ende 2021 abgeschaltet werden, das Werk Emsland bei Lingen 2022.

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