Ex-Arminia-Geschäftsführer eröffnet Fußball-Fachgeschäft am Niederwall neu Marcus Uhlig kauft »Strafraum«

Bielefeld (WB). Marcus Uhlig (44) erfüllt sich einen Lebenstraum. Arminias Ex-Manager, erst im Juli auf eigenen Wunsch aus der Chefetage des Zweitligisten ausgeschieden , eröffnet im November sein eigenes Fußballkaufhaus mit Namen »Strafraum« am Niederwall 18 auf drei Etagen in den Räumen des ehemaligen Vivendi.

Von Michael Diekmann
Bekannter Standort: Den alten Strafraum an der Karl-Eilers-Straße gab es seit 1995.
Bekannter Standort: Den alten Strafraum an der Karl-Eilers-Straße gab es seit 1995. Foto: Thomas F. Starke

Uhlig übernimmt das seit mehr als 20 Jahren eingeführte Fachgeschäft aus der Karl-Eilers-Straße, das  zeitnah Ende Oktober schließen wird. Der bisherige Geschäftsführer Dieter Schröder arbeitet für Uhlig weiter, ebenfalls im Team ist der Ex-Profi Markus Bollmann.

Mit dem neuen »Strafraum« bekommt der DSC Arminia erstmals einen riesigen Fan-Shop in bester Innenstadtlage, in dem es neben dem kompletten Merchandising-Sortiment auch Eintrittskarten und jede Menge Fußball-Lektüre geben soll. Neben dem DSC spielt aber auch der europäische Fußball eine wichtige Rolle in dem Geschäft mit drei Etagen gegenüber dem Stadttheater.

Es wird für die Fans englischer und spanischer Mannschaften ebenso eine große Auswahl an Accessoires geben wie  für Jogis Jungs der Deutschen Nationalmannschaft. Weiter am Ball sein wird der Strafraum als Ausrüster von Vereinsmannschaften weit über Bielefeld hinaus. In der dritten Etage des neuen Geschäftes am Niederwall ist deshalb neben den Büros und Lager ein großer Showroom geplant. Uhlig hat die  Kundenkartei des ehemaligen Strafraums gekauft und will die Kontakte zu  Vereinen der Region pflegen und ausbauen.

Gegründet wurde der Strafraum 1991 an der Nordstraße hinter dem Hauptbahnhof. Seit 1995 gibt es das Geschäft an der Karl-Eilers-Straße. Fußball-Insider schätzen Beratung und Auswahl, Passanten sticht der Laden schon wegen der ungewöhnlichen Fassade ins Auge.

Für Marcus Uhlig passt das Geschäft zu seiner Lebensphilosophie: »Ich trage Fußball im  Herzen.«

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