Großaufgebot der Polizei an der Veerhoffstraße Mann verschanzt sich in der Stiftung Ummeln

Bielefeld (WB/mp). Mit seinem aggressiven Verhalten hat ein geistig behinderter Bewohner der evangelischen Stiftung Ummeln am Dienstag einen Polizei-Einsatz ausgelöst. Am Ende konnte der 47-jährige Mann von Polizei-Psychologen beruhigt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Gilead IV gebracht werden, ohne dass größerer Sach- oder gar Personenschaden entstand.

Polizeipsychologen konnten den aggressiven Bewohner der Stiftung  Ummeln beruhigen und abtransportieren.
Polizeipsychologen konnten den aggressiven Bewohner der Stiftung Ummeln beruhigen und abtransportieren. Foto: Guido Vogels

Gegen 9 Uhr hatten Stiftungsmitarbeiter damit begonnen, das Zimmer des Mannes aufzuräumen und größere Mengen an Müll daraus zu entfernen. Mit der Aktion, die schon mehrfach stattgefunden hatte, sollte der Mann in seiner Lebensführung unterstützt werden. Dies hatten die Betreuer ihm vorab erklärt. Angehörige, gesetzliche Betreuer und auch der Klient selbst hätten dem zugestimmt, vermeldet die Stiftung. 

Trotzdem habe der Mann dieses Mal zunehmend aggressiv reagiert, die Mitarbeiter beschimpft und sie aus seinem Zimmer gedrängt. Daraufhin schloss er die Tür ab und trat oder schlug ein Loch hinein. Da er auf die Ansprache seiner Betreuer nicht mehr reagierte, musste schließlich die Polizei zu Hilfe gerufen werden.

Nachdem Streifenbeamte die Situation in Augenschein genommen hatten, ließen sie Kräfte einer Spezialeinheit nachrücken. Diesen gelang es, den Mann zu beruhigen

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.