Vorverkauf für das Weihnachtsmärchen startet Mitte August 51 Mal der »gestiefelte Kater«

Bielefeld (bp). Ein klassisches Märchen der Gebrüder Grimm steht im Stadttheater in diesem Jahr als »Familienstück zur Weihnachtszeit« auf dem Programm: »Der gestiefelte Kater«.

Der »gestiefelte Kater« ist in diesem Jahr die Hauptperson im gleichnamigen Weihnachtsmärchen des Theaters Bielefeld.
Der »gestiefelte Kater« ist in diesem Jahr die Hauptperson im gleichnamigen Weihnachtsmärchen des Theaters Bielefeld.

51 Vorstellungen sind ab November geplant, Karten sichern können sich Märchenliebhaber bereits ab dem 12. August. Gezeigt wird eine Adaption des Grimm’schen Märchens von Thomas Freyer, Regie führt Andreas Kloos, der 2014 bereits »Der kleine Ritter Trenk« in Szene setzte, die Kostüme stammen von Julia Hattstein (»Eine Woche voller Samstage«).

Darum dreht sich die Handlung: Hans ist traurig. Seine Brüder haben vom Vater den Hof und die Mühle geerbt. Er selbst nur den Kater.
Die Prinzessin langweilt sich. Ständig soll sie allein auf ihrem Zimmer spielen. Der König ist pleite und entlässt deshalb seine Diener bis auf einen: Gustav.

Der steht kurz vorm Durchdrehen, denn er muss Jäger, Koch, Musiker und Narr gleichzeitig sein. Außerdem fehlen Rebhühner in der Speisekammer und die liebt der König über alles. Gut dass es den Kater gibt. Der kann sprechen, leiht sich Stiefel und geht auf Rebhuhn-Jagd. Der König bezahlt ihn dafür, der Kater gibt das Geld Hans und der lebt nun in Saus und Braus. Dem König gegenüber behauptet der Kater, er stehe im Dienste des Grafen zu Mühlenberg. Das klingt nach einer guten Partie für die Prinzessin, also will der König Hans kennenlernen. Auch das weiß der Kater geschickt zu arrangieren.

Zum Schluss ist Hans nicht mehr traurig, die Prinzessin ist nicht mehr gelangweilt und Gustav hat Zeit zu träumen. Und der Kater? Wer weiß...

Das Märchen zieht traditionell die für ein Stück meisten Zuschauer ins Theater. Oft sind Vorstellungen schon Wochen vor der Premiere ausverkauft, auch weil sich viele Schulklassen und Kita-Gruppen Plätze gesichert haben. Familien kommen am liebsten rund um Heiligabend. Deshalb sind die Karten ab Mitte Dezember meist am schnellsten verkauft.

Noch vor der Premiere gibt es eine Matinee am 1. November um 11.15 Uhr, die bei freiem Eintritt einen Vorgeschmack auf die Inszenierung geben soll.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.