Ganztägige Veranstaltung in der Oetkerhalle – präsentiert vom WESTFALEN-BLATT Erstes Singfest soll Tausende mitreißen

Bielefeld(WB). Nike Schmitka mag Dinge, die Menschen zum Mitmachen bewegen – besonders  wenn diese Dinge mit Musik zu tun haben. Sie ist Organisatorin des vom WESTFALEN-BLATT präsentierten Singfests für Bielefeld in der Oetkerhalle

Von Burgit Hörttrich
Die Oetkerhalle ist am 25. September Veranstaltungsort für das erste Singfest. Die Organisatoren wollen tausende Sangeslustige zum Mitmachen animieren. Die Initiatoren sind schon jetzt überwältigt von der Resonanz.
Die Oetkerhalle ist am 25. September Veranstaltungsort für das erste Singfest. Die Organisatoren wollen tausende Sangeslustige zum Mitmachen animieren. Die Initiatoren sind schon jetzt überwältigt von der Resonanz. Foto: Bernhard Pierel

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 25. September, morgens um 8.40 Uhr und endet irgendwann nach 22 Uhr. Nike Schmitka  hofft, mehrere 1000 Sangeslustige zu überzeugen einfach mitzusingen. Denn sie sagt: »Singen macht Spaß. Gemeinsames Singen noch viel mehr.«

Am Morgen des 25. September ist das Singfest für Kita-Kinder und Schüler  bis zur Klasse 10 gedacht, in diesem Fall mit Anmeldung. Nike Schmitka, die in Frankfurt und Kassel studiert hat und  seit 2009 am Schleswig-Holsteinischen Landestheater engagiert ist, ist schon jetzt regelrecht überwältigt von der Resonanz: »Bis zum Beginn der Sommerferien wurden schon 800 Schüler und 450 Kita-Kinder angemeldet.« Organisatorin Nike Schmitka ist Musikpädagogin  und Opernsängerin (Mezzosopran). Sie   hat  2008 den »Musikalischen Adventskalender« in der Altstädter Nicolaikirche erfunden und legt jetzt mit dem Singfest nach.

 Bei der Veranstaltung sollen die teilnehmenden Kinder   erleben, was man mit der Stimme alles machen kann und natürlich gemeinsam singen. Nike Schmitka  weiß, dass Singen nicht nur für eine locker-entspannte Stimmung sorgen kann, sondern  auch den zwischenmenschlichen Kontakt erleichtert.  Sie findet es schade, dass heute  in vielen Familien gar nicht mehr gesungen  werde: »Nicht bei Wanderungen, nicht auf Autofahrten und  selbst  Schlaflieder  beim Zu-Bett-Gehen sind  sehr häufig kein Ritual mehr – schade!« Zumindest ein Lied, weiß sie, würden (fast) alle Kinder kennen: »Bruder Jakob«.

Ein Fest am Nachmittag, gedacht für Familien

Das Singfest am Nachmittag (ab 15.30 Uhr) ist gedacht  für Familien. Es gibt einen Singparcours, auf dem Klein und Groß die Stimme und deren Klang ausprobieren können; angeleitet von Gesangspädagogen und Chorleitern  gibt es auch Einsing- und Körperübungen, Obertonsingen oder Body-Percussion. Zum Finale versammeln  sich alle im großen Saal der Oetkerhalle, um in einem großen Chor gemeinsam zu singen. »Im Idealfall kommen 1000 Sänger zusammen«, hofft Nike Schmitka.  Sie möchte auch die Menschen erreichen, die gern singen (würden), sich aber nicht so recht trauen.

Um 19.30 Uhr wird das Singfest »am Abend« fortgesetzt – unter dem Motto »Singen macht glücklich.« Die Aussage »Ich kann nicht singen«  gelte nicht, denn so Nike Schmitka: »Singen funktioniert auch ohne jede musikalische Vorbildung.« Unter Leitung von Stefan Ehring und den Young Voices soll der Abend zu  einem Erlebnis musikalischer Art werden.

Ab 22 Uhr soll es dann »stimmungsvoll in die Nacht« gehen.  Zum Ausklang des Singfestes  stehen  Lieder in Verbindung mit einfachen Tänzen und Choreografien im Mittelpunkt. Nike Schmitka hofft auf rund 300 Teilnehmer.

Abgesehen  vom Singfest am Morgen muss sich niemand anmelden: Eine Eintrittskarte zu kaufen genügt. Im Vorverkauf gibt es   die Tickets in den  WESTFALEN-BLATT-Geschäftsstellen, das  das Singfest  als Sponsor unterstützt.

Für Nike Schmitka ist das Singfest an einem einzigen Tag nur ein  Auftakt. Nämlich für  ein Klangfestival an zehn Tagen im Sommer 2016. Geplant sind dann unter anderem die Aufführung einer Kinderkantate und eine Kinder-Oper mit Puppenspiel. Bis dahin, wünscht sich die Organisatorin, bis dahin könnten Menschen, die beim Singfest dabei waren,  Mut gefasst  und sich einem Chor angeschlossen haben: »Wir wollen die Freude am Singen neu wecken.«

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