Mindestgebot auf 2,4 Millionen Euro festgelegt Kammer noch nicht verkauft

Bielefeld (WB/-md-). Die klassische »Villa« der Handwerkskammer OWL ist noch nicht verkauft. Wie Hauptgeschäftsführer Michael Heesing gestern auf Anfrage bestätigte, hatte die Vollversammlung der Kammer jüngst nur das Mindestgebot auf 2,4 Millionen Euro festgelegt. Zudem hat das Handwerksparlament eine Bindungsfrist bis Ende Oktober terminiert.

Die alte Handwerksvilla ist noch zu haben.
Die alte Handwerksvilla ist noch zu haben. Foto: Bernhard Pierel

Für außenstehende Beobachter unverständlich läuft hinter den Kulissen der Kammer offenbar ein komplizierter »Poker« um die Zukunft des denkmalgeschützen Gebäudes, das nach dem Auszug der Verwaltung in den Campus ab Oktober frei wird. Nach Informationen dieser Zeitung hat es bislang keinen Zuschlag für einen Radiologen aus Bielefeld gegeben.

Dem war mit gezielt gestreuten Informationen im Vorfeld der Vollversammlung das Höchstgebot zugesprochen worden. Tatsächlich soll aber in der Versammlung kein Käufername gefallen sein. Heesing: »Ich habe nichts gesagt.« Während Insider das Votum als »Blindflug« bezeichnen, schöpfen die Anhänger eines Kunsthauses für Malerei Hoffnung. Es soll schon Angebote von Sponsoren geben

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