WESTFALEN-BLATT-Sommeraktion: Die beste Geschichte wird belohnt Welche Love-Storys stecken hinter den Liebesschlössern?

Bielefeld (WB/mdm). Was früher eingeritzte Herzen in dicken Eichen waren, sind heute die Liebesschlösser an der Sparrenburg. Aber wer verbirgt sich dahinter und welche romantische Geschichte haben die Verliebten zu erzählen? Das WESTFALEN-BLATT möchte es wissen.

Birgit und Jörg haben ein rotes Schloss mit eingravierten Herzen gewählt, um an der Sparrenburg ihre Liebe zu dokumentieren. Wenn die beiden ihre dazu passende Geschichte erzählen möchten, können sie ein Candle-Light-Dinner gewinnen.
Birgit und Jörg haben ein rotes Schloss mit eingravierten Herzen gewählt, um an der Sparrenburg ihre Liebe zu dokumentieren. Wenn die beiden ihre dazu passende Geschichte erzählen möchten, können sie ein Candle-Light-Dinner gewinnen. Foto: Mike-Dennis Müller

Erzählen Sie uns, warum Sie eines dieser Schlösser haben machen lassen und warum Sie es an Bielefelds Wahrzeichen aufgehängt haben. Die schönste Geschichte wird mit einem Preis belohnt – einem exklusiven Candle-Light-Dinner.

Melden Sie sich in der Lokalredaktion und erzählen Sie uns Ihre persönliche Geschichte von Schloss und Liebe. Sie können telefonisch Kontakt zum Sekretariat unter Telefon 0521/585-247 aufnehmen oder eine E-Mail an bielefeld@westfalen-blatt.de schreiben. Denken Sie bitte daran, dass Ihre Geschichte zum Schloss passen muss: Ein Foto von Ihrem metallischen Liebesbeweis können Sie per Post an die WESTFALEN-BLATT-Redaktion, Oberntorwall 24, 33602 Bielefeld, schicken. Oder machen Sie am besten gleich ein Selfie mit Schloss und Ihrem Liebsten oder Ihrer Liebsten und hängen es an die E-Mail.

Wer den Brauch mit den Liebesschlössern eingeführt hat, weiß niemand mehr. Dennoch folgen ihm weltweit Millionen von Verliebten. Auch an der Bielefelder Sparrenburg kann man immer mehr der eisernen Liebesbeweise entdecken. Birgit und Jörg haben es getan, Chantal und Dominik auch, Kerstin und Maria – ja sogar »Brownie« und »Schokie«: Mit rot lackierten oder schlicht bronzenen Vorhängeschlössern haben sie sich am Geländer hoch oben auf der Sparrenburg verewigt.

Seit der Sanierung der Burg nimmt die Zahl der Schlösser stetig zu. Erst waren es nur mutige Einzelne, mittlerweile werden auch nach Hochzeiten schon ganz öffentlich Schlösser angebracht. Mal sind es Verliebte, mal Freunde oder gar ganze Familien, die sich hier für die Ewigkeit ein kleines Denkmal setzen möchten.

»Vor fünf Jahren haben wir angefangen, gravierte Schlösser anzubieten«, erklärt Tito Pilia, der sein Geschäft in der Citypassage seit 30 Jahren betreibt. Im Internet gibt es mittlerweile auch Händler, die sich ganz darauf spezialisiert haben. »Aber individuelle Gravuren sind eigentlich nur im Laden vor Ort zu bekommen.«

Von der Stadt Bielefeld wird das Aufhängen der Schlösser geduldet. Anders als mittlerweile in den Hochburgen der Liebesschlösser. Vom Pont-des-Arts in Paris etwa sollen jetzt hunderttausende der vermeintlich ewig haltenden Liebesbeweise entfernt werden. Die Stadtverwaltung spricht dort von Verschandelung eines Kulturguts und auch von Sicherheitsrisiken durch das hohe Gewicht der Schlösser. Ein Geländer war auf der Brücke bereits im vergangenen Jahr eingebrochen. An der Kölner Hohenzollernbrücke dürfen die Schlösser vorerst bleiben – obwohl sie dort bereits stolze 22 Tonnen wiegen sollen.

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