Drei Männer wegen Totschlags angeklagt Bielefelder erschossen

Bielefeld (WB/hz). Nach dem gewaltsamen Tod eines Bielefelders (36) hat die Staatsanwaltschaft Detmold Anklage  wegen gemeinschaftlichen Totschlags gegen drei Männer (31/36/47) erhoben.

Der Bielefelder wurde  am 10. Februar gegen 19.15 Uhr auf dem Parkplatz des Roller-Möbelmarktes in Leopoldshöhe-Asemissen bei  einem Streit unter Deutsch-Russen niedergeschossen. Wenig später starb das Opfer in einem Bielefelder Krankenhaus.

Der ermittelnde Staatsanwalt Christopher Imig erklärte auf Anfrage,  die in Untersuchungshaft sitzenden Angeklagten stammten aus dem lippischen Lage und Horn-Bad Meinberg sowie aus Bad Wildungen in Nordhessen.

Das Trio sei mit dem Opfer in »halbgare Finanzgeschäfte« verwickelt gewesen.   Imigs Angaben zufolge hatten  am Tattag die Angeklagten und der  36-Jährige ein Treffen  auf dem Roller-Parkplatz verabredet. Dann hörten Zeugen einen Streit und es fielen die Pistolenschüsse. Mehr zum Tatmotiv und zur Frage, wer   den Bielefelder mit mehreren Kugeln aus einer Pistole niederschoß, sagte  der Staatsanwalt  nicht.

Der Prozess wird vor dem Schwurgericht Detmold geführt. Ein Termin steht noch nicht fest.

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