Experte nach Feuer in Lagerhalle am Schelpmilser Weg eingeschaltet Ursache für Brand unbekannt

Bielefeld (WB/hz/sb). Drei Tage nach dem verheerendem Großbrand vom Freitag in einer Lagerhalle am Schelpmilser Weg waren gestern weder der Auslöser für das Feuer noch die Schadenshöhe bekannt. Polizeisprecher Michael Kötter sagte, dass die Kripoermittlern auf das Eintreffen eines externen Sachverständigen warten würden. Wann genau die Suche nach der Brandursache beginnen werde, stehe derzeit nicht fest.

Ein Blick ins Innere der abgebrannten Lagerhalle.
Ein Blick ins Innere der abgebrannten Lagerhalle.

Bielefelds stellvertretender Feuerwehrchef Bernd Heißenberg schätzte den von den Flammen angerichteten Schaden vorsichtig auf eine Summe von etwa einer Million Euro. Weil das Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden könne, sei das Ausmaß der Verwüstung im Inneren nicht genauer zu beziffern.

Der Feuerwehreinsatz an der teilweise zerstörten Lagerhalle für Bautrocknungsgeräte dauerte auch gestern noch an. Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr kontrollierten regelmäßig die Brandstelle auf eventuell wieder aufflackernde Glutnester. Angestellte eines Sicherheitsdienstes überwachten zudem im Auftrag des Immobilienbesitzers das Industriegelände am Schelpmilser Weg zwischen Heepen und Baumheide.

Ein Viertel des Hauptkomplexes zerstört

»Die Feuerwehr hat gute Arbeit geleistet und ein Übergreifen der Flammen auf die anderen Gebäudeteile verhindert«, lobte gestern der Grundstückseigentümer den Einsatz von 160 Brandbekämpfern. Seinen Angaben zufolge sei etwa ein Viertel des Hallenkomplexes zerstört worden. Besonders betroffen sei die Schadenssanierungsfirma S24, die im ausgebrannten Hallenteil vor allem Bautrocknungsgeräte lagerte. Unterdessen normalisiere sich langsam die Lage an der Brandstelle, sagte der Immobilieneigentümer. Die Wasser- und Stromversorgung sei fast vollständig wieder hergestellt.

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