VfB Fichte freut sich über neuen Kunstrasenplatz  Der »Meilenstein an der Rußheide« 

Bielefeld (WB). Der modernste Kunstrasenplatz der Stadt ist jetzt auch offiziell am Netz. VfB-Fichte-Vorsitzender Mike Arendt und Fußball-Abteilungsleiter Jobst Hölzenbein haben den »Meilenstein an der Rußheide« im Beisein offizieller Vertreter freigegeben.

Von Michael Diekmann, Bernhard Pierel(Fotos)
Freuen sich über den Anstoß auf dem neuen Kunstrasen (von links): Klaus Weber (Stadtsportbund), Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Franz, Abteilungsleiter Jobst Hölzenbein, Dezernent Dr. Udo Witthaus und der Vereinsvorsitzende des VfB-Fichte, Mike Arendt.
Freuen sich über den Anstoß auf dem neuen Kunstrasen (von links): Klaus Weber (Stadtsportbund), Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Franz, Abteilungsleiter Jobst Hölzenbein, Dezernent Dr. Udo Witthaus und der Vereinsvorsitzende des VfB-Fichte, Mike Arendt.

 »Die Kostenkalkulation ist auf den Euro genau aufgegangen«, freut sich Vorsitzender Mike Arendt, dessen Frau Katja Arendt die Kasse des Vereins mit 1200 Mitgliedern führt und damit während der Bauzeit stets die Kosten im Auge behalten hatte. Mitte September des vergangenen Jahres hatte die Bielefelder Firma Heiler mit dem Abtragen der alten Platzbestandteile in roter Asche beginnen. Zur Heiler-Weihnachtsfeier Ende Dezember, unterstreicht Bauleiter Andree Niederschmidt, sei die Anlage schon fertiggestellt gewesen: »Und seit Mitte Februar wird darauf gespielt.«

 In seinem kurzen Grußwort erinnerte Mike Arendt an das enorme finanzielle Risiko, das sein Verein mit der 615000-Euro-Investition aufgenommen habe. »Wir haben fertig«, sagt Arendt einen Fußballtrainer zitierend im Hinblick auf die Umsetzung einer Idee, die man eigentlich seit der Fusion von VfB 03 und Fichte 1999 verfolgt hatte. Die stets hohe Auslastung der Anlagen an der Ravensberger Straße durch Schulsport habe ein Umdenken erfordert, so Arendt.

 Für Fußball-Abteilungsleiter und VfB Fichte-Hauptsponsor Jobst Hölzenbein war schon bei Baubeginn klar, dass die fast 10000 Quadratmeter feinsten Kunstrasens für die sportliche Arbeit seiner Abteilung einen erheblichen Schub bringen würde. Tatsächlich ist mit den neuen zwei Spielfeldern die gesamte Fußballabteilung an die Rußheide umgezogen. Rückenwind hatte die Maßnahme nicht nur durch das engagierte Mithelfen zahlreicher Vereinsmitglieder erhalten. Der nach Abzug der Sportpauschale verbleibende Rest von 350000 Euro war vom Verein selbst getragen worden. Finanziert hat das Projekt die NRW-Bank. Maßgeblich mitgearbeitet hat laut Arendt die Sparkasse Bielefeld.

 Auf Arendts Trainerzitat »Wir haben fertig« antwortete Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Franz selbst mit einem Trainer-Zitat: »Entscheidend ist auf dem Platz.« Damit sei der sportliche Aufschwung an der Rußheide wohl gewährleistet. Dass es auch wohnlicher geworden ist an der Sportanlage, bewiesen die Gastgeber bei einem anschließenden Empfang für die Vertreter von Stadt, Fachamt und Verein: Die gute alte Caféteria heißt jetzt »Nadelholz«. Und ist komplett neu »aufgehübscht« worden.

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