Mehr als 600 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst bei zentraler Kundgebung Warnstreik im öffentlichen Dienst

Bielefeld (WB). Mehr als 400 angestellte Lehrer sowie weitere 200 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes aus Kliniken, Hochschulen, Gerichten und anderen Landesbehörden aus ganz Ostwestfalen haben sich gestern  an einem Warnstreik beteiligt. Sie bei einer Kundgebung nach Bielefeld zusammen, einem von landesweit fünf zentralen Versammlungsorten.

Von Sabine Schulze
Hunderte Streikende bei Kundgebung auf dem Jahnplatz in Bielefeld.
Hunderte Streikende bei Kundgebung auf dem Jahnplatz in Bielefeld. Foto: Bernhard Pierel

Vor der sechsten Verhandlungsrunde mit den Ländern, die an diesem Wochenende in Potsdam stattfindet, wollten die Gewerkschaften Verdi und GEW den Druck noch einmal erhöhen. Ihre Forderung: 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 175 Euro im Monat.

Die angestellten Lehrer verlangen zudem die Gleichbehandlung mit ihren verbeamteten Kollegen. Ein Streitpunkt der Verhandlungen wird auch die Betriebsrente für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sein. Sie sollte um 20 Prozent gekürzt werden. »Wenn das nicht vom Tisch kommt, wird es nicht zum Abschluss kommen«, sagte Uwe Meyeringh, Verdi-Landesfachbereichsleiter.

Die Tarifverhandlungen in Potsdam betreffen 800.000 Angestellte der Länder. 

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