Robert Tönnies fordert von Steuerberater Josef Schnusenberg 6,8 Millionen Euro Schadenersatz Gericht sieht bei Klage Probleme

Bielefeld (WB). Bei seiner Klagewelle im Zuge des Machtkampfs beim Fleischkonzern Tönnies türmen sich für Robert Tönnies (36) Hürden auf. Das Landgericht Bielefeld hat dem Neffen von Konzernlenker Clemens Tönnies und seinen Anwälten am Montag im Schadenersatzprozess gegen Steuerberater Josef Schnusenberg reichlich Hausaufgaben mit auf den Weg gegeben.

Von Oliver Horst

Die Verhandlung begann mit einstündiger Verzögerung wegen einer wetterbedingten Verspätung der Anwälte von Schnusenberg. Der Steuerberater blieb dem Prozess gleich ganz fern, obwohl ursprünglich sein persönliches Erscheinen angeordnet worden war. Das Gericht hatte dann aber doch darauf verzichtet. Schnusenberg war viele Jahre als Freund der Familie parallel für das Unternehmen und auch privat für den Kläger sowie nach dem Tode dessen Vaters Bernd Tönnies als Testamentsvollstrecker und Nachlassverwalter tätig.

Robert Tönnies, der wie sein Onkel 50 Prozent am Rheda-Wiedenbrücker Konzern (5,6 Milliarden Euro Jahresumsatz/8000 Mitarbeiter) hält, verklagt Schnusenberg und dessen Kanzlei auf 6,8 Millionen Euro Schadenersatz.

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