Oberlandesgericht verschärft Grenzen für Autofahrer Drängeln auf Straßen wird eher geahndet

Bielefeld/Hamm (WB/bex). Das Oberlandesgericht Hamm hat die Grenze für bußgeldpflichtiges Drängeln im Straßenverkehr erneut verschärft. Konkret ging es um einen Fall auf der A 2 bei Bielefeld.

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Zu nahes Auffahren kann jetzt bereits als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, wenn der Fahrer »zu irgendeinem Zeitpunkt« seiner Fahrt den vorgeschriebenen Abstand unterschreitet. Das hat der 3. Senat des Oberlandesgerichts Hamm (OLG) mit einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden und damit das erstinstanzliche Urteil des Amtsgerichts Bielefeld bestätigt.

Bislang galt laut OLG, dass ein Autofahrer mindestens drei Sekunden oder über eine Strecke von 140 Metern den Mindestabstand verletzten musste, um mit einem Bußgeld belegt werden zu können.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Kommentare

Wen interessiert den das?? Ich sehe LKW´s im Überholverbot überholen. Erlebe, das Fahrzeuge, egal ob PKW´s oder LKW´s auf der Autobahn zu dicht auffahren. Mittelspurschleicher, die alles aufhalten und umkurvt werden müssen. Doch eines sehe ich nie (bin Vielfahrer), Polizei auf der Autobahn. Wer soll denn dieses Fehlverhalten zu anzeige bringen? Spätestens nach der zweiten Anzeige schauen mich die Polizisten schräg an und erklären mich zum Denunzianten.

Drängeln auf Autobahnen ist gefährlich ohne Frage. LKWs die mit 60 durch die Ortschaft bügeln, mit 95 über die Landstrassen und Autobahnen. Die sich Kilometerlange Elefantenrennen liefern. Die Rücksichtslos zum Überholen ansetzen sind Gefährlicher. Aber geahntet wird das nicht. Wann werden den auf der Autobahn Geschwindigkeitskontrollen durch geführt, Richtig Sonntags.

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