Japaner wollen Mehrheit am Maschinenbaukonzern DMG AG vor Fusion

Bielefeld (WB/OH). Der japanische Kooperationspartner strebt die Mehrheit beim Bielefelder Maschinenbaukonzern DMG Mori Seiki AG (früher Gildemeister) an. Die DMG Mori Seiki Co. Ltd. hat den Aktionären am Mittwochabend ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet.

Daumen hoch: Dieses Foto der Vorstände Rüdiger Kapitza und Masahiko Mori entstand vergangenes Jahr auf der Hannovermesse. Die beiden Konzerne verschmelzen miteinander.
Daumen hoch: Dieses Foto der Vorstände Rüdiger Kapitza und Masahiko Mori entstand vergangenes Jahr auf der Hannovermesse. Die beiden Konzerne verschmelzen miteinander. Foto: Mike-Dennis Müller

DMG-Vorstandschef Rüdiger Kapitza nannte die länger angestrebte Fusion als Ziel.Zuvor hatten beide Seiten eine Vereinbarung zur Stärkung der 2009 begründeten Kooperation unterzeichnet. Darin seien Regelungen zur Umsetzung der Übernahme und künftigen Organisation getroffen. Den Aktionären werden pro Aktie 27,50 Euro geboten. Der Preis sei »angemessen«, teilte der Bielefelder Konzern mit. Er erzielte zuletzt mit 7100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 2,05 Milliarden Euro.

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