Mann stirbt im Klinikum Wohnhaus in Flammen

Bielefeld (WB/hz). Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Herforder Straße in Bielefeld ist der Bewohner der Dachgeschosswohnung am Samstagmittag gestorben. Der etwa 40-Jährige war am frühen Samstagmorgen mit einer lebensgefährlichen Rauchgasvergiftung ins Klinikum Mitte eingeliefert worden. Zuvor hatten ihn Feuerwehrleute noch vor den Flammen gerettet. 

Die Bielefelder Feuerwehr im Einsatz an der Herforder Straße.
Die Bielefelder Feuerwehr im Einsatz an der Herforder Straße. Foto: Hans-Werner Büscher

Um 5.14 Uhr waren die Einsatzkräfte zu dem dreistöckigen Gebäude in der Nähe des Nicolaifriedhofs gerufen worden. Dort brannte die Dachgeschosswohnung in voller Ausdehnung. Während sich elf der zwölf anwesenden Hausbewohner schnell ins Freie retten konnten, fand die Feuerwehr einen Mann leblos im Wohnzimmer der obersten Wohnung. Er wurde mit einem Bergetuch aus dem Haus geschleppt, vor der Tür von einem Notarzt reanimiert und schließlich ins Klinikum gebracht.

Weil das gesamte Haus vorerst unbewohnbar ist, halten sich die übrigen Bewohner in einem Hotel und einer städtischen Notunterkunft auf.

Die Ursache für das Feuer, das in der Küche der Dachgeschosswohnung ausgebrochen sein soll, ist bislang unklar. Es soll ein Schaden von etwa 100.000 Euro entstanden sein.

Für die Löscharbeiten musste die Herforder Straße komplett, auch die Stadtbahngleise (Linie 2), gesperrt werden. 

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