Vorzeitiger Klassenerhalt trotz Doppelspieltags-Niederlagen Baskets bleiben in der Pro A

Paderborn (WB). Die gute Nachricht vorweg: Auch in der kommenden Saison spielen die Uni Baskets in der 2. Basketball-Bundesliga. Allerdings profitierten die Paderborner von den Niederlagen der Konkurrenz und mussten sich in beiden Begegnungen des Pro A-Doppelspieltags geschlagen geben. Nach der 84:94-Auswärtsniederlage am Freitag in Hagen verloren sie am Sonntag zuhause mit 72:81 gegen die Kirchheim Knights.

Von Matthias Wippermann
Morgan Grim beim Korbleger: Der Baskets-Kapitän ist mit 16 Punkten Topscorer gegen die Kirchheim Knights. Das Heimspiel endet nach 40 Minuten 65:65, die Verlängerung geht mit 16:7 an die Gäste, so dass Paderborn mit 72:81 verliert.
Morgan Grim beim Korbleger: Der Baskets-Kapitän ist mit 16 Punkten Topscorer gegen die Kirchheim Knights. Das Heimspiel endet nach 40 Minuten 65:65, die Verlängerung geht mit 16:7 an die Gäste, so dass Paderborn mit 72:81 verliert. Foto: Matthias Wippermann

»Wir hätten den Klassenerhalt natürlich gerne mit einem Sieg aus eigener Kraft geschafft«, sagte Headcoach Uli Naechster in der Pressekonferenz nach der Heimniederlage gegen die Kirchheim Knights, fügte aber noch hinzu: »Wir sind jetzt erst mal froh, fünf Spieltage vor Schluss den Ligaverbleib gesichert zu haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit.«

Gegen Kirchheim stand es vor 1273 Zuschauern im Sportzentrum Maspernplatz nach 40 Minuten 65:65. Die Uni Baskets kamen sehr gut ins Spiel und führten am Ende des ersten Viertels mit 20:9. Bis zur 16. Minuten verkürzten die Gäste auf 23:27, so dass Naechster die erste Auszeit nahm. Mit Erfolg, in die Halbzeit gingen die Baskets mit einer 36:27-Führung. Die betrug vor dem letzten Viertel zehn Zähler (53:43). Als es nach 33. Minuten nur noch 53:50 stand, holte Naechster sein Team zur nächsten Auszeit zusammen. Doch zunächst übernahmen die Gäste mit 55:53 die Führung (34.). Damit war eine spannende Schlussphase eingeläutet, die zunächst mit 65:65 endete.

Naechster: »Die Jungs können nicht besser spielen, als sie sind«

»Wir hatten zweimal die Chance, das Spiel für uns zu entscheiden. Einmal bei dem Dreier von Devonte Brown und anschließend noch durch Dion Prewster nach dessen Rebound«, haderte Naechster. So aber ging es in die Verlängerung, in der die Baskets in fünf Minuten nur sieben Punkte erzielten, die Gäste dagegen 16. Baskets-Topscorer war Kapitän Morgan Grim mit 16 Zählern. »Diese Niederlage und auch die im vorherigen Heimspiel gegen Hanau zeigen, wo mit unserem Budget unser Limit ist. Die Jungs können nicht besser spielen, als sie sind«, meinte Naechster.

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