Uni Baskets wollen an die Leistung gegen Heidelberg anknüpfen Mit Schwung nach Nürnberg

Paderborn (WB). Die Uni Baskets haben sich bekanntlich mit einem bemerkenswerten Coup vom Jahr 2017 verabschiedet. Jener 79:75-Sieg am zweiten Weihnachtstag beim Zweitligavierten in Heidelberg ist es nun auch, der sie optimistisch auf die erste Aufgabe im neuen Jahr blicken lässt – trotz einiger Verletzungssorgen.

Von Elmar Neumann
Der Einsatz von Kapitän Morgan Grim (links) ist noch nicht ganz gesichert, Georg Voigtmann wird den Uni Baskets in Nürnberg definitiv fehlen.
Der Einsatz von Kapitän Morgan Grim (links) ist noch nicht ganz gesichert, Georg Voigtmann wird den Uni Baskets in Nürnberg definitiv fehlen. Foto: Elmar Neumann

»Das Ergebnis gegen Heidelberg hat uns viel Schwung gegeben und bestätigt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden. Wir wollen an diese Leistung anknüpfen und bestenfalls natürlich sofort nachlegen«, sagt Headcoach Uli Naechster, dessen Team am Sonntag (17 Uhr) vom Tabellennachbarn Nürnberg Falcons erwartet wird.

Die Mittelfranken, die das Jahr ihrerseits mit einem 83:66-Sieg gegen Hanau beschlossen, stehen auf Rang 13, haben einmal weniger gewonnen als die Baskets, aber auch ein Spiel weniger absolviert. Im Hinrundenduell sah es im Sportzentrum Maspernplatz eine Hälfte lang nach einem Triumph der Gäste aus, die mit einer 42:29-Führung in die Pause gingen, ehe Topscorer Maximilian Kuhle (20 Punkte) und Thomas Cooper (18) die Gastgeber doch noch zu einem 80:72 und zum ersten Sieg in dieser Spielzeit führten.

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Wir wollen bestenfalls natürlich sofort nachlegen.

Uli Naechster

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Wenn es am Sonntagnachmittag in der Mehrzweckhalle am Berliner Platz zum Wiedersehen kommt, ist Cooper nicht mehr mit von der Partie. So wie die Uni Baskets mit Dion Prewster und Ethan O’Day personell nachgelegt haben, gibt es auch in Reihen der Falcons Gesichter, die dort Anfang Oktober noch nicht zu sehen waren: Nürnberg setzt jetzt im Aufbau auf Routinier Virgil Matthews (34 Jahre), der jahrelang für Chemnitz und Ehingen in der Pro A aktiv war, sowie den US-Rookie Anthony Dallier (24) und hat seit kurzem auch seinen Kapitän Sebastian Schröder (29), der nach einem USA-Aufenthalt zurück ist, wieder mit an Bord. »Die Falcons sind sicher ein bisschen gefestigter als vor dem Hinspiel, aber ich sehe eine gute Chance, mit einem Sieg den Anschluss an das Mittelfeld zu halten und uns weiter von unten abzusetzen«, so Naechster.

Chancen auf einen Einsatz von Grim und Wolf stehen gut

Definitiv verzichten muss der Cheftrainer bei diesem Vorhaben auf Georg Voigtmann (Bänderriss) und Ivan Buntic (Ellenbogenverletzung). Während Letztgenannter noch lange zuschauen wird, hat Voigt­mann das Heimspiel gegen Chemnitz am 20. Januar als Comebacktermin ins Auge gefasst. Bereits gegen Nürnberg könnte Dominik Wolf auf das Parkett zurückkehren. Sowohl bei dem von einem Bänderriss genesenen Guard als auch bei Kapitän Morgan Grim (Handprellung) wird die endgültige Entscheidung erst am Spieltag fallen, aber Naechster hat in beiden Fällen ein gutes Gefühl: »Ich bin zuversichtlich, dass das klappt. Dominik konnte am Freitag erstmals wieder unsere komplette Einheit mitmachen. Morgan ist zwar gehandicapt, weil er noch etwas Schmerzen hat, doch das kennt er ja eigentlich gar nicht anders, seit er für uns spielt.«

Die anderen Akteure sind vollkommen fit, hoch motiviert sowie zum Teil auch noch frisch frisiert aus dem Kurzurlaub gekommen und wollen am Sonntagnachmittag alles daran setzen, um nach den überraschten Heidelbergern auch die Nürnberger zu rasieren.

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