Baskets-Forward glänzt in dieser Saison mit Top-Quoten Auf Daubner ist Verlass

Paderborn (WB/en). Nach fünf Niederlagen in Serie tat auch Phillip Daubner der Erfolg in Nürnberg ausgesprochen gut. Allzu lange wollte sich der Forward der Uni Baskets mit dem achten Sieg in dieser Pro A-Saison aber nicht beschäftigen, denn es sollen natürlich noch viele folgen.

Phillip Daubner trifft mit den Uni Baskets auf Essen.
Phillip Daubner trifft mit den Uni Baskets auf Essen. Foto: Elmar Neumann

Bestenfalls machen Daubner & Co. schon am Samstag im Heimspiel gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen (19.30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) da weiter, wo sie in Nürnberg aufgehört haben. »Wenn uns das gelingt, könnte es gegen Essen mit dem nächsten Sieg klappen«, sagt der 22-Jährige.

In der ersten Trainingseinheit der Woche wurde noch besprochen, was am vergangenen Sonntag gut und analysiert, was nicht so gut gelaufen ist. Direkt nach der obligatorischen Aufarbeitung ist aber vor allem Daubner einer, der den Blick sofort wieder nach vorne richtet: »Natürlich macht eine Trainingswoche mit so einem Sieg im Rücken viel mehr Spaß. Aber gerade in unserer Situation ist es wichtig, sich schnell auf den nächsten Gegner zu konzentrieren. Wir wollen gegen Essen nachlegen und den Anschluss an den achten Tabellenplatz finden.«

Noch spielt Daubner selten im Rampenlicht

Bei diesem Vorhaben ist auf den gebürtigen Franken mehr denn je Verlass. Die harten Zusatzschichten, die der NBBL-Meister von 2012 im Sommer des vergangenen Jahres in Nürnberg und Paderborn eingeschoben hat, machen sich bezahlt. Zwar spielt sich Daubner mit seinen 5,7 Punkten in gut 20 Minuten Einsatzzeit pro Partie noch selten ins Rampenlicht, aber wenn er den Ball in Richtung Korb entlässt, verfehlt dieser sein Ziel nur sehr selten. Sowohl in Sachen Dreier- als auch Freiwurfquote hat sich der 2,04-Meter-Mann enorm gesteigert: Aus der Maximaldistanz verwandelt er – im Gegensatz zum Vorjahr (32 Prozent) – nicht mehr jeden dritten, sondern jeden zweiten Wurf (49 Prozent, 17/35). An der Linie sind aus 59 Prozent sogar bemerkenswerte 84 Prozent (16/19) geworden. In beiden Statistiken führt Daubner die teaminterne Wertung an. »Ich versuche mich im Sommer immer auf bestimmte Aspekte zu konzentrieren und bin natürlich froh, dass es jetzt so klappt«, sagt der ehemalige Sportsoldat und neue Scharfschütze, für den Trainer Uli Naechster ein dickes Lob parat hat: »Phillip war in der Sommerpause wirklich fleißig, hat diesmal auch auf das Angebot verzichtet, für das Bundeswehr-Nationalteam spielen zu können. Die Arbeit hat sich gelohnt und diese Entwicklung verdient großen Respekt.«

Das hört der Gelobte gerne, aber zu lange lässt er auch diese warmen Worte nicht nachhallen. Die volle Konzentration gilt schließlich dem nächsten Gegner Essen.

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