Uni Baskets verlieren bei den Kirchheim Knights mit 90:93 Wenn 90 Punkte zu wenig sind

Paderborn (WB/en). Das neue Jahr beginnt für die Uni Baskets, wie das alte geendet hat – mit einer knappen Niederlage. Das Paderborner Pro A-Team musste sich bei den zuvor viermal in Serie sieglosen Kirchheim Knights mit 90:93 (45:48) geschlagen geben, verlor damit selbst zum vierten Mal in Folge und rutschte in der Tabelle auf den elften Platz ab.

Headcoach Uli Naechster verliert mit den Uni Baskets in Kirchheim.
Headcoach Uli Naechster verliert mit den Uni Baskets in Kirchheim. Foto: Elmar Neumann

Der Rückstand auf den Liga-Achten Gladiators Trier beträgt nun zwei Siege und kann am kommenden Freitag (20 Uhr) im direkten Duell mit den heimstarken Moselstädtern (7/1) weiter anwachsen. Muss er allerdings nicht. Baskets-Headcoach Uli Naechster hat die Play-off-Plätze trotz der aktuellen Niederlagenserie weiter fest im Visier: »Das Spiel in Trier wird richtungsweisend. Wenn wir dort gewinnen, sind wir wieder bis auf einen Sieg am achten Platz dran. Ich denke, dass man mit 14, 15 Siegen eine Chance auf die Play-offs hat und so eine Bilanz ist auch für uns weiter nicht unrealistisch.«

Um die bisherigen sieben Siege in den verbleibenden 13 Partien mindestens zu verdoppeln, müssen die Baskets besser verteidigen als gegen den Tabellendritten aus Kirchheim. Das ist Naechster völlig klar. »Das Gefühl, dass wir drauf und dran sind, eine der Mannschaften von oben zu schlagen, bleibt, doch dafür gilt es unsere Defense auf ein höheres Level zu heben. Wenn du 90 Punkte machst, musst du gewinnen«, sagte der Trainer der Uni Baskets.

Zwei Dreier in Folge reichen nicht

Während Naechster nach vier Tagen Bettruhe noch rechtzeitig von seinem grippalen Infekt genesen war, musste Center Morgan Grim gegen die Knights aufgrund einer fiebrigen Erkältung passen. Auch ohne den Kapitän kämpften sich die Gäste um Topscorer Till Gloger (18 Punkte) gleich dreimal nach einem zweistelligen Rückstand (31:41, 59:69 und 73:84) wieder heran. Mit zwei Dreiern in Folge verkürzte Chase Adams 41 Sekunden vor Schluss auf 86:88 und Dominik Wolf wenig später per Korbleger auf 88:90.

Aber mit zehn Sekunden auf der Uhr kam beim Stand von 88:91 ein Anspiel von Matt Vest nicht bei Adams an, und mit zwei Freiwürfen sorgte Kirchheims Carrington Love für die späte Entscheidung. »Ob Rebounds, Assists oder Steals – wir liegen in fast allen Statistiken vorne, nur bei der Wurfquote nicht. Das muss sich ändern. Wir müssen dafür sorgen, dass es für den Gegner noch schwieriger wird, zu Punkten zu kommen. Dann ist vieles möglich«, sagte Naechster.

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