Handball: HSG Altenbeken/Buke hält in der Verbandsliga mit Aufsteiger ist angekommen

Altenbeken (WB). Die HSG Altenbeken/Buke steht einen Spieltag vor Ende der Hinrunde in der Handball-Verbandsliga gut da. 9:15 Punkte bedeuten Rang neun. Gegen vier der fünf hinter ihr stehenden Mannschaften hat die HSG ihre Spiele und die Erkenntnis gewonnen, dass der Aufsteiger in der Liga angekommen ist.

Von Markus Schlotjunker
Jonas Schäfers fällt erst einmal komplett aus, vermutlich macht der Kapitän in dieser Spielzeit keine Partie mehr. Beim 31:23-Sieg der HSG Altenbeken/Buke gegen TSG Harsewinkel brach sich Schäfers im letzten Spiel 2016 die Wurfhand.
Jonas Schäfers fällt erst einmal komplett aus, vermutlich macht der Kapitän in dieser Spielzeit keine Partie mehr. Beim 31:23-Sieg der HSG Altenbeken/Buke gegen TSG Harsewinkel brach sich Schäfers im letzten Spiel 2016 die Wurfhand. Foto: Markus Schlotjunker

»Diese Stimmung habe ich in den Gesprächen, die ich zurzeit wegen der Kaderplanung führe, immer wieder gespürt. Unsere Spieler sind optimistisch ins neue Jahr gegangen. Wir sind auf dem richtigen Weg«, berichtet Franz-Josef Grebe, der Sportliche Leiter. Der möchte mit dem jetzigen Kader auch in die nächste Spielzeit gehen und hat dafür inzwischen schon ein Ja von der Hälfte der Spieler erhalten. Ergänzt werden soll das Verbandsliga-Team durch einen Außenspieler, einen für den Rückraum und einen Kreisläufer. Ein Gespräch hat Grebe mit einem potenziellen Neuzugang bereits geführt. Verlassen wird die HSG nach dieser Saison aller Voraussicht nach Benedikt Goeken. Der Kreisläufer ist jüngst Geschäftsführer im Familienbetrieb »Goeken backen« geworden und sieht Vaterfreuden entgegen. Schon den Rest dieser Serie wird der Kreisläufer aus genannten Gründen nur sporadisch einsetzbar sein.

Goeken nur noch sporadisch einsetzbar – Schäfers fällt aus

Jonas Schäfers fällt dagegen erst einmal komplett aus, vermutlich macht der Kapitän in dieser Spielzeit keine Partie mehr. Beim 31:23-Sieg gegen TSG Harsewinkel brach sich Schäfers im letzten Spiel 2016 die Wurfhand. Da es sich um einen komplizierten Bruch handelt, wurden Metallplatten eingesetzt. »Nach sechs Wochen wird nachgesehen, wie die Heilung voranschreitet«, erklärt Grebe. Vor allem in der Abwehr wird Schäfers fehlen, »aber dort wird Malte Werning nun zusammen mit Yannic Hennemann den Mittelblock stellen«, hat Grebe Vertrauen in den vorhandenen Kader. Da Schäfers auch ab und an am Kreis eingesetzt wurde, könnte – wenn Goeken häufiger fehlt – eventuell Sebastian Bannenberg als Back-up für Werning aus der Zweiten hochgezogen werden. Geplant ist in dieser Hinsicht aber nichts.

Wie gesagt, der Optimismus, mit dem aktuellen Kader den Klassenerhalt zu schaffen, ist bei der HSG groß. »Wir haben gegen keinen Gegner eine Klatsche bekommen, konnten im Gegenteil mit allen mithalten. Daraus ziehen wir die Zuversicht für die restlichen 14 Spiele«, sagt Grebe.

Apropos mithalten. Dass in einigen Begegnungen statt nur mitzuhalten sogar Siege drin gewesen wäre, ist neben der Verletzung des Kapitäns das einzige Negative.

Beim Tabellenvierten TSV Hahlen (27:25, 55.) und beim Zweiten TuS 09 Möllbergen (24:23, 54.) führte Altenbeken/Buke kurz vor Schluss, um dann mangels Toren noch zu verlieren (27:31 und 24:26). Beim Tabellenvorletzten TSV Ladbergen sah es nach hoher Pausenführung (11:7) nach einem Erfolg aus, der bis in die Schlussminute hinein möglich gewesen wäre, tatsächlich verlor die HSG mit 21:23, was wohl die schmerzhafteste Niederlage war, weil sie gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf passierte. Auch in Nordhemmern lag die HSG bis zum 19:19 (47.) lange gleich auf, unterlag aber 24:30. Da sind einige Punkte liegen geblieben, das weiß auch der Sportliche Leiter. »Es hätten insgesamt ein paar Zähler mehr sein können, aber wir haben damit unsere Erfahrungen gemacht«, deutet Grebe an, dass sich der Aufsteiger nicht mehr so häufig in der Crunchtime düpieren lassen will. Reicht es auswärts also bislang – außer in Hüllhorst – noch nicht zu weiteren Siegen, so gelingt es zuhause inzwischen in Serie.

Die vergangenen drei Heimauftritte in Folge hat die HSG gewonnen und macht damit die Tribüne in der Altenbekener Schulsporthalle immer voller. »Es ist schön zu sehen, dass der Zuspruch wächst. Das hat neben den Siegen auch mit unserer attraktiven Spielweise und dem Niveau, das den Zuschauern in der Verbandsliga geboten wird, zu tun«, meint Grebe.

So kann’s weitergehen.

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