Uni Baskets verlieren das Heimspiel gegen Heidelberg mit 73:78 Wieder fehlt ganz wenig

Paderborn (WB). Die Uni Baskets verabschieden sich mit einer weiteren knappen Heimniederlage aus dem Basketball-Jahr. Wieder fehlt dem Zweitligisten am Ende nur ganz wenig und es heißt 78:73 (38:39) für die MLP Academics Heidelberg.

Von Elmar Neumann
Till Gloger ist mit 17 Punkten der Paderborner Topscorer.
Till Gloger ist mit 17 Punkten der Paderborner Topscorer. Foto: Elmar Neumann

Vor 1604 Fans im Sportzentrum Maspernplatz starteten die Hausherren gut und führten mit 6:2. In der Folgezeit aber ließen sie den Dreierschützen der Gäste zu oft zu viel Platz, und diese Angebote nutzten die Heidelberger gerne, um ihrerseits ein 28:21 (15.) vorzulegen. Dreier treffen – das kann aber auch Maxi Kuhle. Der machte das vor der Pause zweimal und da nun insbesondere Till Gloger heiß lief, waren es zum Seitenwechsel wieder die Uni Baskets, die führten. Das ist umso bemerkenswerter, da Matt Vest (im Training umgeknickt) angeschlagen ins Spiel gegangen war und sich Chase Adams während der Partie eine Oberschenkel-Verletzung zuzog.

Nach Wiederbeginn aber kamen die Heidelberger wacher aus der Kabine und zogen bis auf elf Zähler davon (49:60/27.). Die Entscheidung? Mitnichten. 24 Sekunden vor Schluss waren die Gastgeber – ausgerechnet nach einem Steal von Adams und einem Korbleger von Vest – wieder auf 73:75 dran, doch am Ende sollte es abermals nicht reichen. »Wir haben das Spiel im dritten Viertel aus der Hand gegeben«, urteilte Gloger (17 Punkte) nach der neunten Niederlage in der 16. Partie dieser Saison.

Nach dem letzten Spiel des Jahres hat Coach Uli Naechster dem Team bis einschließlich Neujahr frei gegeben. Ab dem 2. Januar beginnt dann die Vorbereitung auf eine happige Auswärtstrilogie. Am 8. Januar werden die Uni Baskets von den Kirchheim Knights erwartet. Fünf Tage später steht die Partie in Trier auf dem Programm und zum Abschluss der Rundreise geht’s am 22. Januar nach Nürnberg. »Bei den Aussichten ist es ganz gut, wenn die Jungs eine Woche lang auf andere Gedanken kommen und den Akku aufladen. Bei dem Auswärtstrip können wir frische Beine ziemlich gut gebrauchen«, sagte Naechster.

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