Finke Baskets verlieren 62:75 in Leverkusen – auch Ehingen und Cuxhaven unterliegen  Die Konkurrenten spielen mit 

Paderborn (wip). Die Finke Baskets profitieren von den Ergebnissen der Konkurrenten im Zweitliga-Abstiegskampf. Denn selbst läuft es bei ihnen nicht. Die 62:75-Niederlage bei den Bayer Giants Leverkusen, die nun auch zwölf Punkte haben, war die vierte Pleite im vierten Auswärtsspiel hintereinander.

Paderborns Topscorer Thomas Bropleh (24 Punkte, links) im Duell mit Leverkusens Michael Kuczmann.
Paderborns Topscorer Thomas Bropleh (24 Punkte, links) im Duell mit Leverkusens Michael Kuczmann.

 Immerhin hat die Paderborner Deutschlandtour jetzt ein Ende. Doch noch wichtiger war, dass das auf den Abstiegsplätzen stehende Duo verlor und der Baskets-Vorsprung somit weiterhin drei Siege beträgt. Ehingen unterlag Nürnberg 59:87, Cuxhaven musste sich Jena erst nach Verlängerung mit 86:96 geschlagen geben. »Wir wollen unsere Spiele nach wie vor gewinnen und uns nicht darauf verlassen, dass Ehingen und Cuxhaven verlieren«, stellte Baskets-Headcoach Uli Naechster klar.

 Doch in Leverkusen gelang das nicht. Die Gäste, die ohne Paul Albrecht antraten (Magen-Darm-Grippe), lagen mit 0:5 zurück, ehe Ty Nurse in der zweiten Minute mit einem Korbleger für die ersten Paderborner Punkte sorgte. Die Giants zogen dann auf 10:4 davon, doch mit einem Dreier von Thomas Bropleh und einem Korbleger von Nurse stellten die Baskets mit dem 9:10 den Anschluss wieder her. Ein weiterer Bropleh-Dreier führte in der fünften Minute zur 12:10-Führung. Dann aber lief es bei den Giants wieder besser, sie gingen 20:14 in Front. Bis zum Ende des ersten Viertels wuchs der Rückstand auf zehn Zähler an (19:29). »Der Trend setzte sich fort, dass wir die Anfangsphase verschlafen und einer Hypothek hinterherlaufen«, sagte Naechster.

Nach 15 Minuten mit 16 Punkten hinten

 Nach 15 Minuten lagen die Baskets sogar mit 16 Punkten hinten (25:41), tasteten sich zwar wieder etwas näher heran, doch nach einem erneuten Offensiv-Rebound besiegelte Jacob Koch mit einem Alley-Oop-Dunk Leverkusens 47:36-Führung zur Halbzeit. Ein Manko der Gäste war, dass sie sich in der ersten Hälfte neun Ballverluste leisteten.

 Nach fünf Punkten in Folge von Grim lagen die Baskets in der 29. Minute 45:55 zurück, am Ende des dritten Viertels betrug der Rückstand zwölf Zähler (48:60). 7:40 Minuten vor Schluss lagen die Paderborner mit 49:65 im Hintertreffen und Naechster nahm eine Auszeit, die aber nichts einbrachte, denn in der 38. Minute lagen die Baskets 57:73 zurück und der Baskets-Coach bat zu einer erneuten Auszeit. Doch auch die änderte nichts mehr an der Niederlage – genauso wenig wie das Double-Double von Grim (14 Punkte/12 Rebounds). »Wir hatten eine indiskutable Freiwurfquote von 53 Prozent, bei den Dreiern trifft Thomas Bropleh vier von sieben, die anderen kommen auf null von 13. Da muss mehr Unterstützung kommen«, meinte Naechster.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.