Baskets in Vechta: Hinspiel wurde in letzter Sekunde mit 66:68 verloren  Den Spieß umdrehen 

Paderborn (WV). Keine guten Erinnerungen haben die Finke Baskets an das Hinspiel gegen Rasta Vechta. Mit der Schlusssirene verwandelte Derek Wright einen Dreier zum 68:66-Sieg der Gäste. An diesem Samstag (20 Uhr) wollen die Paderborner in Vechta den Spieß umdrehen.

Von Matthias Wippermann
Kurz vor dem Dreier in letzter Sekunde: Vechtas Derek Wright (rechts) gegen Paderborns Reggie Willhite. Wenig später trifft der Rasta-Spielmacher zum 68:66-Hinspielsieg.
Kurz vor dem Dreier in letzter Sekunde: Vechtas Derek Wright (rechts) gegen Paderborns Reggie Willhite. Wenig später trifft der Rasta-Spielmacher zum 68:66-Hinspielsieg.

 »Wir haben gegen Rasta etwas gutzumachen und sind daher besonders heiß auf das Spiel. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir die Chance haben, dort zu gewinnen«, meint Baskets-Headcoach Uli Naechster der sich auf die Atmosphäre im bereits ausverkauften Rasta-Dome freut. »Wir haben bei den Auswärtssiegen in Gotha und Hamburg gezeigt, dass wir vor vollem Haus der Gastgeber in spannenden Schlussphasen kühlen Kopf bewahren können und die richtigen Entscheidungen treffen«, sagt Naechster.

 Vechta feierte nach dem Auswärtssieg in Paderborn am 22. November drei weitere Erfolge (76:70 gegen Baunach, 93:90 in Ehingen, 72:69 gegen Chemnitz), verlor aber zum Jahresabschluss 2014 in Hamburg (88:92), steht auf Play-off-Platz acht und hat vier Punkte mehr als die Zwölftplatzierten Baskets. Bei den Paderbornern steht Lars Kamp wieder im Kader. »Er wird sich ganz normal warmmachen, auf der Bank Platz nehmen und wieder Zweitliga-Atmosphäre aufnehmen«, sagt Naechster. Ein Einsatz käme aber wohl noch zu früh. »Lars soll noch mehr Sicherheit bekommen. Wir geben ihm Zeit, spätestens beim Heimspiel gegen Hamburg in drei Wochen dürfte es so weit sein. Alles was davor möglich ist, machen wir auch von seiner Entscheidung abhängig.«

 Seit dem 29. Dezember bat Naechster nach kurzer Weihnachtspause täglich wieder zum Training. Die Feiertage verbrachten auch die ausländischen Spieler in Deutschland. Sie haben Weihnachten bei Familien von Mitspielern oder Baskets-Funktionären verbracht. »So hatten sie keinen Flugstress. Ich habe gehört, dass alle Amis von Vechta in die Staaten geflogen sind, vielleicht sind sie dadurch ja noch etwas müde«, spekuliert der Baskets-Coach. Dem Paderborner Revanche-Plan würde es entgegen kommen.

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