Ostenländer Nachwuchsreiter nutzen Heimvorteil Holtgräve-Osthues schon in Topform

Ostenland (WB). 410 Teilnehmer aus vier Nationen und 841 Pferde gingen beim Hallenreitturnier des SC BW Ostenland an den Start. Insgesamt standen 16 Prüfungen auf dem Programm. Ein Höhepunkt war – neben der Qualifikation zum Heinzelmännchencup – die M*-Prüfung am Samstagabend.

Von Katharina Freise
Caroline Clemens mit Peking Queen im Stechen der M*-Prüfung am Samstagabend. Sie platzierte zwei Pferde.
Caroline Clemens mit Peking Queen im Stechen der M*-Prüfung am Samstagabend. Sie platzierte zwei Pferde. Foto: André Adomeit

Bei Minusgraden lieferten sich die zehn besten Paare vor gut gefüllten Zuschauertribünen einen Stechkrimi: Die Hufe donnerten, die Pferde schnaubten, das Tempo war hoch und die Kurven eng. Sebastian Holtgräve-Osthues vom RFV Büren ersprang sich mit Lasse in der M*-Springprüfung hinter Christian Markus (ZRFV Rietberg Druffel) die Silberne Schleife. Der Bürener freute sich auch über den zweiten Platz, denn der Parcours war anspruchsvoll. Bereits im ersten Umlauf scheiterten viele Paare an der dreifachen Kombination.

»Der Parcours war sehr fordernd.«

»Die Temperaturen und die Winterpause machen sich bemerkbar. Die Pferde müssen erst wieder antrainiert und an die Turnierkulisse gewöhnt werden, zum Glück ist der Boden gut«, erklärte Stefanie Berenspöhler, eine der vier Vorstandsvorsitzenden. Bereits Freitag konnte sich Holtgräve-Osthues über die Leistung seiner gesattelten Stute freuen, mit Corrafina holte er vordere Platzierungen. Caroline Clemens (RFV Graf Sporck Delbrück) sammelte am Samstag mehrere Schleifen. Zwar touchierte Peking Queen die Stange im Stechen und somit wurde es Rang sieben und mit Lordanos Lausemädchen Rang zwölf, aber die junge Amazone zeigte sich zufrieden: »Der Parcours war sehr fordernd und beide Pferde sind gut gesprungen, das war mir das Wichtigste.« Einige Stunden zuvor hatte sich Clemens mit Lordanos Lausemädchen über die Goldene Schleife in der L-Springpferdeprüfung freuen dürfen.

Ein besonderer Dank ging an die Schulpferde

Aber auch die Gastgeber glänzten: Insbesondere die Ostenländer Nachwuchsreiter nutzten den Heimvorteil und ergatterten vordere Plätze dank Reitern wie Nadine Henke, Carolin Brüseke, Finnja Wittmann, Lena Steffen, Marlen Straka-Emden und Laureen Kamp. Ein besonderer Dank der jungen Reiterinnen ging an die Schulpferde, die sich in den Prüfungen von ihrer besten Seite zeigten. »Toll, dass das Turnier so angenommen wird, ich freue mich schon auf die Saison, obwohl es immer viel Arbeit ist – zum Glück gibt es die vielen Helfer und Sponsoren«, sagte Berenspöhler.

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