Volleyball-Zweitligist DJK Delbrück ist nach dem 0:3 in Hürth Letzter Am Ende

Delbrück (WB/ma). Die DJK Delbrück ist am Tabellenende der 2. Volleyball-Bundesliga angekommen. Das 0:3 (20:25, 18:25, 22:25) beim bisherigen Schlusslicht TVA Hürth ist die zehnte Niederlage in Folge.

Enttäuscht: Delbrücks Trainer Uli Kussin sieht im Spiel beim bisherigen Schlusslicht Hürth wenig Gutes. Sein ersatzgeschwächtes Team verliert mit 0:3 (20:25, 18:25, 22:25) und löst den Gegner am Tabellenende der 2. Volleyball-Bundesliga ab.
Enttäuscht: Delbrücks Trainer Uli Kussin sieht im Spiel beim bisherigen Schlusslicht Hürth wenig Gutes. Sein ersatzgeschwächtes Team verliert mit 0:3 (20:25, 18:25, 22:25) und löst den Gegner am Tabellenende der 2. Volleyball-Bundesliga ab. Foto: Markus Schlotjunker

»Das war insgesamt ziemlich enttäuschend«, musste Delbrücks Trainer Uli Kussin eingestehen. Der war ob der schlechten Leistung seiner Mannschaft auch ziemlich überrascht. »In den vergangenen drei, vier Wochen war trotz der Niederlagen ein Aufwärtstrend erkennbar. Davon war in Hürth nichts zu spüren«, kommentierte Kussin. Der musste zum x-ten Mal personell umstellen, weil Kapitän Tobias Daniels ausfiel. Neben dem langzeitverletzten Christian Wuttke fehlte damit ein weiterer Routinier, was sich in diesem so wichtigen Kellerduell negativ bemerkbar machen sollte. »Ich muss es so deutlich sagen, aber wir hatten in einigen Phasen richtig die Hosen voll. Dass der Druck auf uns so stark war, hatte ich so nicht erwartet und deswegen im Training auch nicht thematisiert«, meinte Coach Kussin.

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Wir hatten in einigen Phasen richtig die Hosen voll.

Uli Kussin

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Hürth hatte zuvor drei Monate nicht gewonnen und wäre bei einer klaren Niederlage von Delbrück abgehängt worden. Dementsprechend aggressiv gingen die Gastgeber zu Werke, wovon insbesondere die jungen Delbrücker Spieler Respekt hatten. Viel dagegen machen konnte Kussin wegen der dünnen Personaldecke nicht. So blieb es bei einem Wechsel zwischen erstem und zweitem Satz, als Fabian-Alexander Albrecht für Lars Wienhues als Mittelblocker eingewechselt wurde. Zudem änderte Kussin im dritten Satz die Rotation und tauschte Benjamin Hunkes Position mit der von Maximilian Protte. In einer Begegnung auf schwachem Niveau fiel die DJK schon gleich zu Beginn mit 1:7 weit zurück, war beim 9:10 wieder dran, um beim 10:17 erneut klar hinten zu liegen. Zwar verkürzte Delbrück noch mal bis auf 20:23, aber zu mehr reichte es nicht mehr. »Die vielen Serien auf beiden Seiten zeigen ja, wie schwach die Partie war«, meinte Kussin. Der sah in seiner Mannschaft einige Schwachpunkte. »Wir haben kaum eine Annahme ans Netz gebracht und auch im Angriff so gut wie keinen Druck aufgebaut, während Hürth dank einiger erfahrener Spieler aggressiv vorgegangen ist und uns den Schneid abkaufte«, berichtete der DJK-Trainer.

Im zweiten Durchgang war die Partie nur bis zum 5:5 ausgeglichen, danach setzten sich die Gastgeber über 10:4 auf 15:6 ab, Delbrück hatte keine Chance mehr zu verkürzen. Im dritten Satz blieben die Gäste bis in die Endphase am Gegner dran, zogen aber auch dann schließlich den Kürzeren.

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