TuS N-Lübbecke unterliegt der SG Flensburg-Handewitt 24:27 (17:16) Großer Kampf wird nicht belohnt

Lübbecke (WB/ts). Lange durfte der TuS N-Lübbecke vom Punktgewinn gegen die SG Flensburg-Handewitt träumen – am Ende hat es nicht ganz gereicht: Während der TuS nach dem 24:27 (17:16) weiter um den Klassenerhalt bangen muss, steht die SG dicht vor dem Gewinn der Meisterschaft.

Lübbeckes Nils Torbrügge erzielt gegen Flensburg drei Tore.
Lübbeckes Nils Torbrügge erzielt gegen Flensburg drei Tore. Foto: Thomas F. Starke

Flensburg ging als haushoher Favorit in die Partie, von einem Klassenunterschied war aber über 60 Minuten nichts zu sehen. Von Beginn an kämpfte Lübbecke wacker und machte den Gästen mit viel Leidenschaft das Leben schwer.

Der schwächste Angriff der Liga bereitete der SG auch in der Abwehr große Probleme, erzielte 17 Tore in der ersten Halbzeit und ging sogar mit einer 17:16-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Abwehrreihen. Dieses Mal brach Lübbecke nicht ein und bot weiter Paroli. Bis zum 23:24 (51.) hätte die Partie in beide Richtungen kippen können.

Doch der aufopferungsvolle Kampf der Ostwestfalen hatte viel Kraft gekostet. Zu viel. In den Schlussminuten war es dann die hohe individuelle Klasse der Flensburger, die den Unterschied ausmachte. Rasmus Lauge fand mehrfach die Lücke in der Deckung, vorne leistete sich der Aufsteiger zwei technische Fehler zu viel.

Dener Jaanimaa verkürzte für Lübbecke noch einmal auf 24:26 (58.), mehr war nicht mehr drin.

Statistik

Tore TuS N-Lübbecke: Jaanimaa 7, Rakovic 6/3, Bagaric 4, Kaleb 3, Torbrügge 3, Gierak 1

Tore SG Flensburg-Handewitt: Svan 9, Lauge Schmidt 7, Glandorf 4, Wanne 4/3, Gottfridsson 2, Mogensen 1

Schiedsrichter: Fabian Baumgart (Altenheim)/Sascha Wild (Elgersweiher)

Zuschauer: 1817

Strafminuten: 4/4

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