Kommentar zur Niederlage des TuS N-Lübbecke gegen Eulen Ludwigshafen mit 28:29 Eine Menge steht auf dem Spiel

Eine Menge hat für den TuS N-Lübbecke auf dem Spiel gestanden. Mit einem Sieg gegen Ludwigshafen wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenverbleib gelungen. Nach der Niederlage befinden sich nun aber die Konkurrenten in der besseren Position.

Von Marc Schmedtlevin
Der Luebbecker Trainer Aaron Ziercke in der Kreissporthalle in Luebbecke.
Der Luebbecker Trainer Aaron Ziercke in der Kreissporthalle in Luebbecke. Foto: Thomas F. Starke

Als Ursache für das Versagen im Kellerduell wurde die Einstellung herausgearbeitet. Wenn sich die Spieler diesen Vorwurf von Verantwortlichen und vor allem von den Fans bei einer so eminent wichtigen Partie gefallen lassen müssen, ist es wohl das Schlimmste, was einem Profisportler passieren kann. Während des gesamten Saisonverlaufs wurde immer wieder betont, gegen die beiden Mitaufsteiger punkten zu müssen. Die Realität sieht ganz anders aus: Auch aufgrund der größeren Leidenschaft beim Gegner hat der TuS gerade einmal zwei der möglichen acht Zähler aus den Duellen gegen Hüttenberg und Ludwigshafen geholt. Viel zu wenig. In der Endabrechnung ist es allerdings egal, gegen wen die Punkte eingefahren werden. Dass die Lübbecker im Saisonendspurt doch noch zu fleißigen Sammlern werden, scheint aber doch unwahrscheinlich zu sein. Dafür war der Auftritt gegen die Eulen zu schwach. Sollte von nun an keine Steigerung gelingen, wäre der Abgang in die zweite Liga nicht aufzuhalten. Er wäre dann aber auch verdient.

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