TuS N-Lübbecke muss gegen den HC Erlangen punkten Unter Zugzwang

Lübbecke (WB/mas). Die zwischenzeitlich schon komfortabel wirkende Situation ist erst einmal dahin. Handball-Erstligist TuS N-Lübbecke ist nach sechs sieglosen Partien in Folge stark unter Druck geraten. Gegen den HC Erlangen müssen am Ostersonntag (12.30 Uhr) Punkte gegen den Abstieg eingeholt werden.

Aaron Ziercke erwartet eine Reaktion.
Aaron Ziercke erwartet eine Reaktion. Foto: Starke

Der Vorsprung der Lübbecker auf den ersten Abstiegsplatz beträgt noch einen Punkt. Besorgniserregender als der Tabellenstand war zuletzt allerdings die Leistung des Aufsteigers. Beim Gastspiel in Kassel, das gegen die MT Melsungen mit 16:27 verloren ging, wurde der sportliche Tiefpunkt der Saison erreicht. Deswegen wollte Teammanager Zlatko Feric den Auftritt vom vergangenen Wochenende nicht einfach stehen lassen: »Jeder musste sich nach dem Spiel hinterfragen, alle stehen in der Verantwortung. Die Art und Weise ist entscheidend.« Ähnlich sieht es auch Trainer Aaron Ziercke: »So ein Auftritt ist nicht in Ordnung. Ich erwarte eine Reaktion von der Mannschaft.«

Die richtige Einstellung

Gefordert ist vor heimischem Publikum vor allem eine andere Einstellung. Ohne den nötigen Ehrgeiz, ohne die nötige Präsenz in den Zweikämpfen dürfte für die Lübbecker auch im Duell mit einem Team aus der unteren Tabellenhälfte nichts zu holen sein. »Wir müssen Erlangen von der ersten Sekunde an deutlich machen, dass wir Herr in unserer Halle sind und für sie nichts zu holen ist«, sagt Ziercke.

Bei zuletzt gerade einmal 16 erzielten Treffern ist die größte Baustelle im TuS-Spiel schnell herausgearbeitet. Schwächen in der Offensive ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Serie. »Wir spielen uns unsere Chancen ja heraus, wir nutzen sie nur nicht«, sagt Ziercke. Es gehe darum, eine bessere Wurfauswahl zu treffen und sich an den erarbeiteten Matchplan zu halten. An der Umsetzung wird auch Kenji Hövels beteiligt sein. Der Mittelmann ist nach seiner Oberschenkelverletzung zurück im Training und soll im Kader stehen.

Hoffnung dürfte den Lübbeckern der Umgang mit Drucksituationen im bisherigen Saisonverlauf machen. In den so wichtigen Heimspielen gegen Minden, Stuttgart und Hüttenberg blieben sie unbesiegt.

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