TuS N-Lübbecke verlängert die Verträge mit Gierak und Rakovic Zwei weitere Puzzleteile

Lübbecke (WB). Die Lücken im großen Personal-Puzzle des TuS N-Lübbecke werden weniger. Der Handball-Erstligist hat zwei weitere Teile für die kommende Saison hinzugefügt, indem die Verträge mit Lukasz Gierak und Luka Rakovic verlängert wurden. Sie gelten für die erste und zweite Bundesliga.

Von Marc Schmedtlevin
Lukasz Gierak will sich auch in Zukunft im Trikot des TuS N-Lübbecke gegen die Abwehrreihen durchsetzen.
Lukasz Gierak will sich auch in Zukunft im Trikot des TuS N-Lübbecke gegen die Abwehrreihen durchsetzen. Foto: Thomas F. Starke

Nachdem im vergangenen Sommer und auch während der laufenden Spielzeit einige neue Gesichter beim TuS N-Lübbecke dazugekommen sind, scheint es in diesem Jahr keine allzu großen Veränderungen zu geben. »Wir wollen den Umbruch nicht zu groß werden lassen, setzen auf Kontinuität. Ich bin froh darüber, dass der Kader für die nächste Serie nach und nach Formen annimmt«, sagt Trainer Aaron Ziercke, der seinen eigenen Vertrag gerade in der vergangenen Woche um Jahr verlängert hatte.

Zwei Jahre für Gierak

Noch länger setzt der Verein dem Papier zufolge auf Lukasz Gierak. Der 29-Jährige verständigte sich mit den Verantwortlichen auf die Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrags um zwei weitere Jahre. Der polnische Nationalspieler war im Sommer 2016 von Pogón Stettin nach Lübbecke gekommen. In seiner ersten Saison gelang ihm mit dem Team der Aufstieg in die 1. Bundesliga. »Ich fühle mich mit meiner Familie im Umfeld des Vereins und in der Region sehr wohl und freue mich, weiter für den TuS N-Lübbecke zu spielen«, sagt Gierak zu seiner Vertragsunterzeichnung.

Trainer Ziercke schätzt an Gierak vor allem dessen Va­ri­a­bi­li­tät. In der Abwehr könne er im Zentrum und auf den Halbpositionen eingesetzt werden, im Angriff sowohl als Spielmacher als auch auf Halblinks. »Ein Spieler mit diesen Qualitäten ist schwer zu finden«, sagt Ziercke, der zuletzt zufrieden war mit dem Olympia-Teilnehmer von 2016: »Lukasz ist häufiger auf der Mitte eingesetzt worden, dort fühlt er sich noch etwas wohler. Er hat gute Spiele gemacht und sich deswegen auch die Vertragsverlängerung verdient.« Nur in Sachen Torgefahr dürfe Gierak noch etwas zulegen. 47 Treffer aus 24 Partien hat der Pole auf dem Konto. »Auf Halblinks braucht er manchmal noch mehr Zug zum Tor. Die Dynamik, das Verhalten im Eins-gegen-Eins und den Wurf dafür hat er«, sagt Ziercke.

Rakovic bleibt für ein weiteres Jahr

Dem TuS erhalten bleibt auch Luka Rakovic. Der Kroate verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Rakovic, der während dieser Saison zum Lübbecker Team stieß, hinterließ vor allem in den vergangenen Wochen bleibenden Eindruck. Die Trefferquote hat er nach anfänglichen Schwankungen auf 42 Tore bei 23 Einsätzen geschraubt. »Ich bin froh, ein weiteres Jahr beim TuS und in der Bundesliga spielen zu können. Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen und hoffe, dass ich auch in Zukunft die Mannschaft in der ersten Liga unterstützen kann«, sagt der 29-Jährige. Zufrieden ist auch Trainer Ziercke: »Luka hatte es am Anfang schwer, aufgrund der Sprache und der Umstellung des Trainingspensums. Doch mittlerweile hat er sportlich überzeugt.«

Rakovic bildet in der kommenden Saison mit Zugang Peter Strosack vom SC DHfK Leipzig das Duo auf der Rechtsaußenposition. Für Rene Gruszka bleibt daher kein Platz mehr. Der Vertrag mit dem 28-Jährigen, der sich in seiner zweiten Saison beim TuS befindet, wird nicht verlängert. Ungewiss ist nun nur noch die Zukunft von zwei Spielern des aktuellen Kaders: Ante Kaleb und Piotr Grabarczyk.

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