Volleyball-Oberliga: SG Levern/Rahden kassiert bittere 0:3-Niederlage Spieler lassen sich ablenken

Levern (WB/san). Langsam wird es eng. Volleyball-Oberligist SG Levern/Rahden hat einen wichtigen Dreier verpasst, zog auf eigener Platte gegen den Tabellensiebten Telekom Post SV Bielefeld II deutlich mit 0:3 (16:25 12:25 22:25) den Kürzeren. Allein die Vorstellung in den beiden ersten Sätzen dürfte allen heimischen Beteiligten im Kampf gegen den drohenden Abstieg zu denken geben.

Volleyball-Oberligist SG Levern/Rahden kassiert daheim eine bittere Drei-Satz-Niederlage gegen Telekom Post SV Bielefeld.
Volleyball-Oberligist SG Levern/Rahden kassiert daheim eine bittere Drei-Satz-Niederlage gegen Telekom Post SV Bielefeld. Foto: Pollex

Dabei waren es zunächst die heimischen Akteure, die in ihren Aktionen konsequenter wirkten und Bielefeld vor Probleme stellten. Die Spielgemeinschaft fand im Block der Gäste häufig Lücken und ging mit 13:10 in Führung. Aber anstatt die Führung auszubauen, ließen sich die SG-Spieler von umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen aus dem Konzept bringen – im weiteren Verlauf des ersten Satzes erspielte sich Levern/Rahden nur noch drei Punkte und lief somit einem 0:1-Satzrückstand hinterher.

Keine Struktur in der Offensive

Auch mit Beginn des zweiten Durchgangs gelang es nicht, mehr Struktur in das Offensivspiel zu bringen. Hinzu kamen zahlreiche technische Fehler, die dafür sorgten, dass sich Bielefeld problemlos absetzen konnte. Die Gäste mussten für diese komfortable Ausgangsposition nicht viel investieren und so gelang der Telekom-Sechs der nächste Satzgewinn. »Wir haben uns im Vergleich zur Schlussphase des ersten Satzes nicht steigern können. In dieser Liga wird es bestraft, wenn du nicht voll fokussiert bist und dich von anderen Nebenschauplätzen ablenken lässt«, geht SG-Kapitän Eike Dyck deutlich mit seiner Mannschaft ins Gericht. Die Gastgeber sorgten wenigstens im dritten Satz für ein ausgeglichenes Duell, erstmals konnten sich die Gäste nicht frühzeitig absetzen. Nun agierte Kai Lampe nun als Zuspieler, er konnte einige gelungene Angriffe initiieren und ließ noch mal Hoffnung in der Leverner Festhalle aufkommen. Bielefeld ließ sich in der Schlussphase aber auch von einer besseren Leistung der Hausherren nicht mehr aus dem Konzept bringen, behielt auch in einer spannenden Schlussphase die Ruhe und brachte den Sieg unter Dach und Fach. »Wir haben uns noch mal steigern können und Bielefeld dann Paroli geboten. Insgesamt hat es aber auch in der Schlussphase an der nötigen Überzeugung gefehlt, um die Partie noch mal in eine andere Richtung zu lenken«, blickt Eike Dyck realistisch zurück. Der Abstand auf den rettenden achten Platz beträgt nach 15 Spieltagen vier Punkte für die SG Levern/Rahden. Am Wochenende folgt das Derby gegen den VC Minden.

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