Racketlon-Team Minden-Lübbecke beim Schläger-Mehrkampf erfolgreich Knake/Grothmann marschieren durch

Oudenaarde/Kreis Minden-Lübbecke (uk). Ein Turniersieg, ein zweiter Platz und wertvolle Punkte für die Weltrangliste – so lautete die tolle Ausbeute für das Racketlon-Team Minden-Lübbecke beim Schläger-Mehrkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis im belgischen Oudenaarde. »Viel besser hätte es für uns nicht laufen können«, freute sich Sportwart Oliver Grau nach der dreitägigen Veranstaltung.

Julia Knake (von links), Oliver Grau und Rahel Grothmann hatten in Belgien gleich vier unterschiedliche Schläger im Gepäck.
Julia Knake (von links), Oliver Grau und Rahel Grothmann hatten in Belgien gleich vier unterschiedliche Schläger im Gepäck.

Das Weltranglistenturnier »King of Rackets«, bereits zum 27. Mal durchgeführt, zählt traditionell zu den Saisonhöhepunkten in der internationalen Racketlon-Szene.

Mit einem Trio war das Team Minden-Lübbecke in Ostflandern am Start und das hatte gleich am ersten Tag Grund zum Jubeln: Julia Knake und Rahel Grothmann marschierten souverän durch die Damen-B-Doppelkonkurrenz. Mit Freilosin der ersten Runde sorgte die an drei gesetzte Paarung in den folgenden drei Partien schon vor der letzten Disziplin Tennis für klare Verhältnisse sorgen.

Knake mit Wildcard bis ins Viertelfinale

Ebenfalls auf dem Podest landete Knake an der Seite von Oliver Grau in der Mixed-B-Klasse. Das ungesetzte Doppel schaffte mit drei deutlichen Siegen den Einzug ins Finale, war dort aber chancenlos. Rahel Grothmann und ihr niederländischer Partner Alwin Krist verloren in diesem Wettbewerb zum Auftakt und belegten später den neunten Rang.

Im Einzel nutzte Julia Knake ihre Wildcard für den Start in der Eliteklasse. Dank einer günstigen Auslosung schaffte die gebürtige Mindenerin den Sprung ins Viertelfinale, verlor dort allerdings gegen die deutsche Weltranglistendritte Natalie Paul. Trotz einer weiteren Niederlage in der Platzierungsrunde gegen die Schweizerin Nicole Eisler, die für Minden-Lübbecke schon mehrfach in der Bundesliga zum Einsatz kam, zeigte sich Knake mit dem siebten Platz in der Endabrechnung »mehr als zufrieden«.

Nicht so viel Losglück hatte Oliver Grau in der Herren-B-Klasse, denn er traf gleich in der ersten Runde auf den späteren Turniersieger aus Frankreich. Nach der klaren Niederlage lief es im weiteren Turnierverlauf erheblich besser. Mit zwei Siegen wurde Grau zum Abschluss guter Zehnter.

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