TuS verliert 28:29 bei der TSV Hannover-Burgdorf Großer Kampf, aber wieder kein Sieg

Hannover (WB/mas). Ein Sieg soll den Bundesliga-Handballern des TuS N-Lübbecke einfach nicht gelingen. Auch ein großer Kampf bei der TSV Hannover-Burgdorf ist am Freitagabend bei der 28:29 (12:14)-Niederlage nicht belohnt worden.

Der TuS verlor in Hannover. Trainer Zlatko Feric machte seinen Spielern aber keinen Vorwurf.
Der TuS verlor in Hannover. Trainer Zlatko Feric machte seinen Spielern aber keinen Vorwurf. Foto: WB/Archivfoto

Der TuS begann wieder einmal gut. Eine veränderte 3:2:1-Formation in der Abwehr stellte die favorisierten Gastgeber erst einmal vor Probleme. So setzten sich die Lübbecker erst auf 3:1 (3. Minute) und 6:3 nach acht Minuten ab. Die Angriffe wurden konzentriert ausgespielt, bis sich der freie Wurf ergab. Nur ein technischer Fehler nach acht Minuten war eine gute Bilanz. Hinzu kam eine hervorragende Leistung von Torwart Nikola Blazicko, der schon in den ersten zehn Minuten zu Beginn auf sechs Paraden kam und in der gesamten Spielzeit auf 21.

Nach einer Auszeit kam Hannover aber besser in die Partie und vor allem aus dem rechten Rückraum auch zum Torerfolg. Kai Häfner und Runar Karason waren von der TuS-Deckung nur schwer in den Griff zu bekommen. Die TSV glich bei 7:7 (14.) aus und ging bei 8:7 (17.) erstmals in Führung. Danach wurde das Spiel etwas hektischer. Beide Mannschaften erlaubten sich einige Fehlpässe und Fehlwürfe. Das Remis hielt bis zum 10:10, dann setzte sich Hannover zum ersten Mal mit einem Vorsprung von zwei Toren ab. Dieser hatte bis zum 14:12 zur Pause Bestand.

In Hälfte zwei lief der TuS zunächst den zwei Toren hinterher. Abschütteln ließen sich die Gäste aber nicht und stellten beim Stand von 21:21 wieder den Ausgleich her (45.). Es blieb spannend, Hannover legte vor, Lübbecke zig nach. So lief es bis zum 27:26 (56.). Dann erlaubte sich der TuS zwei Fehler in der Offensive und die Gastgeber nutzten das eiskalt aus. Nach 56 Minuten schien bei 29:26 die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch der TuS kämpfte, stellte wieder eine gute Abwehr und schloss in der Schlussminute noch einmal auf 28:29 auf. Als dann auch noch Nationalspieler Erik Schmidt das Tor verfehlte, blieben dem TuS zehn Sekunden für einen letzten Angriff. Vuko Borozan übernahm Verantwortung, warf den Ball aus großer Distanz aber über das Tor. Die nächste Niederlage war besiegelt.

»Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben. Nur die Belohnung fehlte wieder. Nach dem Debakel gegen Lemgo war es eine tolle Reaktion«, sagte Trainer Zlatko Feric.

TuS N-Lübbecke: Blazicko, Skok – Herth, Bechtloff, Langhans (8), Tauabo, Pieczkowski (1), Lazovic, Suton (3), Schagen (3), Schöngarth, Borozan (4), Klimek (4), Remer (4/1).

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