Handball: TuS-Spieler fünffacher Torschütze für Deutschland bei Junioren-WM Suton atmet nach Auftaktsieg auf

Uberada/Lübbecke (WB). »Ich bin richtig froh, dass wir gewonnen haben, denn ein erstes Spiel ist immer schwierig.« Tim Suton, Neuzugang von Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke, hat mit der deutschen Nationalmannschaft die erste Hürde bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Brasilien gegen Norwegen erfolgreich genommen.

Fünf Tore für Deutschland bei der Junioren WM: Lübbeckes Tim Suton hatte maßgeblichen Anteil am Auftaktsieg.
Fünf Tore für Deutschland bei der Junioren WM: Lübbeckes Tim Suton hatte maßgeblichen Anteil am Auftaktsieg.

14 Minuten vor dem Ende lag die deutsche Auswahl noch mit 19:22 zurück, dem Team von Trainer Markus Baur drohte im WM-Auftaktspiel deine Niederlage gegen Norwegen.  Doch mit einer überragenden 6:0-Deckung gelang am Ende noch die Wende. Sechs Tore in Folge ließen aus dem Drei-Tore-Rückstand beim 25:22 eine Drei-Tore-Führung werden, die den Weg zum wichtigen 28:24-Auftakterfolg ebnete.

Suton war gemeinsam mit dem Ex-Mindener Yves Kunkel sowie Max Emanuel und Simon Ernst mit fünf Treffern bester Werfer im DHB-Team. Für das deutsche Team geht es nun gegen Uruguay weiter.

Die deutsche Auswahl schien in der Anfangsphase gegen die stark eingeschätzten Norweger zunächst ihrer Rolle als einer der Turnierfavoriten gerecht zu werden, führte schnell mit 4:2. Doch trotz einiger Bundesligaerfahrung auf dem Parkett kam das DHB-Team nicht weiter davon, Norwegen hielt den Anschluss.

Deutschland haderte unterdessen mit der Chancenverwertung. Trotz einer fast vierminütigen Überzahl gelang es nicht den Abstand auf drei Tore auszubauen – auch weil Kunkel gleich zwei Strafwürfe ungenutzt ließ und es somit einige Minuten beim 8:6 blieb. Die Einwechslung von Max Emanuel sorgte unterdessen für neue Impulse im deutschen Rückraum und beim 11:8 für die erste Drei-Tore-Führung. Das deutsche Team schien die Partie immer besser in den Griff zu bekommen, ging aber nur mit einem 14:12 in die Pause.

Nach dem Wechsel ein verändertes Bild. Bei den Norwegern trumpfte nun Bergerud im Tor auf. Mit einem Doppelschlag war der Ausgleich hergestellt und wenig später gab es beim 16:17 den ersten deutschen Rückstand, der wenig später auf zwei Tore anwuchs. Norwegen drehte auf - beim 18:21 lag nun das DHB-Team mit drei Treffern zurück.

Eine viertel Stunde vor dem Ende stand das DHB-Team unter Druck, schaffte aber die Wende. Die 6:0-Deckung der deutschen Auswahl wurde nun zu einem wichtigen Grundstein für den Erfolg. Norwegen lief sich in der Offensive immer wieder fest, nur zwei Tore gelangen in den letzten 14 Minuten. Sechs Treffer in Folge sorgten für das 25:22. Die Vorentscheidung. »Wir haben am Ende als Team besser gearbeitet und uns auf die stärksten Norweger konzentriert«, erklärte Tim Suton die Steigerung in der 6:0-Deckung.

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