Basketball-Bezirksliga: TuS Lübbecke profitiert von Bielefelder Niederlage  Plötzlich ist die Tür weit auf 

Lübbecke (WB). Da ist sie wieder: die Chance auf den Aufstieg. Die Basketballer des TuS Lübbecke dürfen urplötzlich wieder auf den Titelgewinn in der Bezirksliga hoffen.

Alexander Friesen marschiert durch die gegnerischen Deckungsreihen. Sein TuS Lübbecke ist urplötzlich wieder im Aufstiegsrennen.
Alexander Friesen marschiert durch die gegnerischen Deckungsreihen. Sein TuS Lübbecke ist urplötzlich wieder im Aufstiegsrennen.

 Es war nicht spektakulär, es war auch nicht drückend überlegen, aber es waren zwei ganz wichtige Auswärtspunkte für den TuS Lübbecke Basketball, um die Aufstiegschance zu erhalten. Und die haben sich überraschenderweise deutlich erhöht, denn im Spitzenspiel gelang Gütersloh III ein 83:77-Erfolg über TSVE Bielefeld. Der bisherige Primus hat nun wieder zwei Minuspunkte mehr als der TuS auf dem Konto. Die punktgleichen Gütersloher haben gegenüber dem TuS im direkten Vergleich – nach Lübbeckes 109:44-Hinspielerfolg bei einer 65:69-Niederlage – klar das Nachsehen. Darüber hinaus verfügt Lübbecke mit +457 Korbpunkten über die beste Trefferdifferenz der Liga. Es scheint also so, als es für die heimischen Korbjäger in der Bezirksliga 16 am Schluss noch ein Happyend geben könnte. Aber da wartet bei der BBG Herford III noch ein schweres Auswärtsspiel. Zunächst einmal nimmt der TuS aber wieder den Platz an der Sonne ein.

 Bei TG Herford hatte Trainer Kenschner zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Partie kippen könnte. Mit 18:10 führte der TuS und war es selbst, der durch eine eklatante Fehlerquote im Angriff den Gastgeber im Spiel hielt. Mit 13:8 ging auch das zweite Viertel an den TuS, der dann sogar mit 11:15 das dritte Viertel abgab. Während die Lübbecker weiterhin über viele Turnover haderten, zeigte sich die stets wechselnde Defense als das richtige Mittel, um den Gegner in Schach zu halten. Herford kam im letzten Viertel noch einmal auf 40:45 heran, doch nach einer Auszeit und der Umstellung auf Pressverteidigung setzte Lübbecke sich innerhalb von sechs Minuten auf 57:42 ab. Am Ende schaukelte man das Spiel dann mit 58:45 nach Hause Kenschner lobte im Anschluss die geschlossene Teamleistung, die sich auch in der sehr ausgeglichenen Trefferquote niederschlug. In Lübbecke freut man sich: »Jetzt geht wieder was!«

TuS Lübbecke: Friesen 9, Haake 4, Heide 6, Buschmann 5, Köhn 6, Hohmeier 5, Köstring 12, Rempel 9

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.