25. Mühlenkreisserie: Gespräche mit Friedewalde – Idee des »Airport-Runs« soll verfolgt werden  Bestmarke soll fallen 

Kreis Minden-Lübbecke (WB). Die Mühlenkreisserie startet am Sonntag in ihre Jubiläumssaison – und ihr Rekordsieger ist wieder mit dabei. Nach kurzer Abstinenz hat Achim Hagemeyer vom ATSV Espelkamp sich für die 25. Auflage der heimischen Laufserie angemeldet.

Von Volker Krusche
Es geht wieder los. Am Sonntag startet die Mühlenkreisserie mit dem Weser-Werre-Lauf der TG Werste in ihre Jubiläumssaison.
Es geht wieder los. Am Sonntag startet die Mühlenkreisserie mit dem Weser-Werre-Lauf der TG Werste in ihre Jubiläumssaison.

 Wenn am Sonntag um »halb Elf« im Oeynhauser Stadion der Startschuss ertönt, dann geht es wieder um Zeiten, Siege und Platzierungen. Organisator Oliver Neidiger vom TuS Eintracht Minden fiebert dem Auftakt bereits entgegen. »Ich glaube, dass alle sieben Veranstalter ihre Hausaufgaben gemacht haben und uns im Jubiläumsjahr wieder eine tolle Laufserie erwartet.« Eine, die sich weiter wachsender Beliebtheit erfreue. »Vor einem Jahr hatten wir zum gleichen Zeitpunkt 25 Serienmeldungen weniger.« Insgesamt verzeichnete man 2014 die bisherige Rekordmarkte von 364 festen Startern, die letztlich auch in der Wertung der Mühlenkreisserie Berücksichtigung fanden. »Aktuell liegen wir schon bei 332. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass auf den ersten Veranstaltungen immer noch Läuferinnen und Läufer dazukommen.« Sein Gefühl sage ihm, »dass wir diesmal einige Neulinge dabei haben.« Und Oliver Neidiger schwirrt auch ein Wunschergebnis im Kopf herum. »Ich denke, dass wir durchaus die 400er-Marke knacken können.«

Gelaufen wird an sieben Standorten

 Gelaufen wird erneut an sieben Standorten im Kreis: Bad Oeynhausen am Sonntag mit dem Weser-Werre-Lauf der TG Werste, der anspruchsvolle Volkslauf durch das Wiehengebirge beim OTSV Pr. Oldendorf (17. Mai), der steilste und schwierigste der sieben Läufe in Lübbecke (Wartturmlauf der Lübbecker Berglöwen am 14. Juni), der Lauf durch Wald und um den See in Espelkamp (Aueseelauf des ATSV am 8. August), der 41. Mindener Volkslauf (29. August), der Porta-Lauf des SC Porta Westfalica Nammen (11. Oktober) und der Abschluss in toller Natur beim TuS Weserstrand Wasserstraße (31. Oktober). Fast wären es in diesem Jahr sogar erstmalig acht Läufe gewesen, denn Gespräche mit dem TuS Freya Friedewalde waren nach Auskunft Neidigers sehr gut verlaufen. Man hätte sogar eine Halbmarathonstrecke neu entwickelt. »Das Problem ist aber der Termin. Friedewalde richtet immer am Himmelfahrt-Feiertag seinen Lauf aus. Dieser Termin ist aber nicht fest. sondern schwankt. Diesmal lägen nur drei Tage zwischen dem Lauf und dem in Preußisch Oldendorf. Daher hat es nicht geklappt. Aber wir bleiben in Kontakt«, verspricht der Serien-Chef.

 Nicht sonderlich beliebt ist auch die Strecke des Porta-Laufs, die 2015 in Teilen mit dem Mindener Volkslauf identisch ist. Hier hat Oliver Neidiger einen Kontakt mit dem Flugplatzbetreiber aus Vennebeck herstellt. Dort könnte man sich vorstellen, einen »Airport-Run« anzubieten. »Ich habe die Nammer Leichtathleten und die Verantwortlichen des Flugplatzes zusammengebracht, weiß aber nicht, was aus der Sache geworden ist.« Eine Strecke in Richtung Freizeitzentrum Großer Weserbogen dürfte zweifelsfrei Reize haben.

 Offen steht Oliver Neidiger auch dem Angebot des Mindener Veranstalters Andreas König gegenüber, für die Mühlenkreisserie die beim Mindener Volkslauf neu eingeführten Transponder (auf der Hinterseite der Startnummer) einzusetzen, um eine schnellere und stressfreiere Abwicklung bei den Läufen zu erzielen. »Die Auswertung würde zügiger gehen, die Zeiten kurzfristig ausgehängt werden. Ich finde es sehr interessant für die Serie, werde aber erst einmal mit allen Veranstaltern sprechen. Fakt ist, dass keiner dazu gezwungen wird.«

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