1. Handball-Bundesliga: Minden sehnt sich nach Comeback von Bilbija, Oneto und Südmeier  Warten auf die Rückkehrer 

Minden (WB). Die Tore von Nenad Bilbija, die Spielgestaltung von Sören Südmeier und die Abwehrstärke von Marco Oneto – das alles fehlt Handball-Bundesligist GWD Minden an allen Ecken und Enden.

Von Volker Krusche
Nur Zuschauer: (von links) Nenad Bilbija und Sören Südmeier zusammen mit Artjom Antonevich. Wann sie wieder spielen können, steht in den Sternen.
Nur Zuschauer: (von links) Nenad Bilbija und Sören Südmeier zusammen mit Artjom Antonevich. Wann sie wieder spielen können, steht in den Sternen.

 Beim Blick auf die Tabelle – erst recht nach der peinlichen Schlappe vom Samstag daheim gegen den Bergischen HC – wird deutlich, dass die Grün-Weißen inzwischen jeden Strohhalm ergreifen müssen, der sich ihnen bietet. Viele sind das inzwischen aber nicht mehr. Und auch besagte drei Spieler sind aktuell zumindest keine Hoffnungsträger. Sie kommen einfach nicht in Schwung, was ihre Genesung angeht.

 Längst sollten Bilbija und Oneto wieder mitwirken, blickte man hoffnungsfroh auf eine baldige Rückkehr von Südmeier. Doch weder das eine, noch das andere wird zur Wirklichkeit. Am ehesten traut man Rückraumhüne Bilbija die Rückkehr zu. Eigentlich sollte er bei der Wiederaufnahme der Saison im Februar schon für einfache Tore aus der zweiten Reihe sorgen. Doch immer verschob sich sein Comeback. Immer wieder war in der Vergangenheit nur zu hören: »Er ist noch nicht soweit!« Nach seinem auskurierten Kreuzbandriss kommt der Slowene nicht in Schwung, brach in Vorbereitungsspiele oder Trainingseinheiten seine Würfe aus dem Rückraum viel zu oft ab. Die von GWD angeführte fehlende Wettkampfpraxis wird Bilbija aber nicht erlangen können, wenn er weiter nur in der Zuschauerrolle ist.

Wie schlechter Voodoo-Zauber

Bei Marco Oneto scheint es wie ein schlechter Voodoo-Zauber. Bei der WM in Katar im Trikot der Chilenen verletzt, weiß niemand, was er eigentlich hat. Der Kreisläufer klagt immer wieder über Blockaden, die durch Krämpfe hervorgerufen werden. Klar, dass daher auch niemand weiß, wann der schon immer verletzungsanfällige Chilene auf die Platte zurückkehrt.

 Bliebe noch das größte Sorgenkind. Sören Südmeier wird angesichts der schwachen Form von Dalibor Doder überaus schmerzhaft vermisst. Auch er hatte, wie Nenad Bilbija, einen Kreuzbandriss erlitten. Allerdings treten in der Reha immer wieder Probleme auf. Daher malt Südmeier bereits sden chwarzen Teufel an die Wand, befürchtet, dass es mit seinem Comeback in dieser Saison wohl nichts mehr werden wird.

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