27. Fohlencup der Lübbecker Kreiszeitung und der Volksbanken im Altkreis Lübbecke  Haktan Kelkit ebnet den Weg 

Lübbecke (WB). War das Halbfinal-Aus 2014 nur ein Ausrutscher? Mit einem 3:1-Endspielerfolg gegen TuSpo Rahden sind die A-Junioren des FC Preußen Espelkamp zumindest auf den Siegerthron beim Fohlencup zurückgekehrt.

Von Tilo Sommer
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 Jene Rahdener waren es, die im Vorjahr den großen FCP mit 2:1 im Halbfinale entzauberten. Es folgte die Revanche, wobei zunächst TuSpo gute Karten hatte, die Überraschung auch in diesem Jahr herbeizuführen: Mit dem 1:0 hatte Rahdens Lukas Hohmeier die Preußen kalt erwischt. Es folgte der große Auftritt von Haktan Kelkit. Innerhalb von gut einer Minute drehte er die Partie mit einem Doppelpack und sorgte für Jubelstürme im Espelkamper Lager. Für die Entscheidung war kurz vor Schluss Justus Maschmeier verantwortlich, der frei vor dem Tor die Nerven behalten hatte. Kein unumstrittener Treffer, denn zuvor blieb ein Rahdener verletzt am Boden liegen.

 Insgesamt ging der Turniersieg für Preußens A-Junioren, die nur in ihrem ersten Turnierspiel Punkte liegen gelassen hatten (1:1 gegen Stemwederberg), aber völlig in Ordnung, 38:4 Tore in neun Spielen machen die Überlegenheit der Adlerträger deutlich.

 Doch auch Finalgegner Rahden spielte ein starkes Turnier. Bitter für sie, dass es die einzige Niederlage im Wettbewerb gerade im Endspiel setzte. So schaltete TuSpo im Halbfinale etwa Bezirksligist TuS Tengern mit 2:1 aus.

Erwartbare Halbfinalpaarungen

 Auch Vorjahressieger Stemwede durfte lange vom erneuten Cup-Gewinn träumen, erreichte als Zweiter der Zwischenrundengruppe zwei das Halbfinale. Dort schnupperte man gegen Preußen Espelkamp zumindest lange Zeit an der Chance aufs Neunmeterschießen. FCP-Kapitän Dennis Schmidt erhöhte aber wenige Augenblicke vor Abpfiff auf 2:0 und bremste damit die letzten Angriffsbemühungen der JSG aus.

 Mit TuSpo Rahden, FC Preußen Espelkamp, TuS Tengern und JSG Stemwederberg erreichten damit die erwarteten Mannschaften das Halbfinale. Für Unruhe in diesem Quartett konnte vor allem noch Gastgeber BSC Blasheim sorgen. Der holte sich, angefeuert von den Fans in Gruppe C gegen drei weitere A-Ligisten den Gruppensieg und konnte sich auch in der Zwischenrunde auf seinen Anhang auf der Tribüne verlassen. Im entscheidenden Zwischenrundenspiel gegen Rahden schlug die Stimmung etwas um, als dem BSC die eigenen Emotionen mehr im Weg standen. TuSpo behielt kühlen Kopf, sicherte sich mit 3:1 das Halbfinal-Ticket und bescherte Blasheim das Turnier-Aus.

 »Zum Schluss wurde es etwas hektischer. Aber das gehört auch dazu, wenn es um etwas geht. Im Großteil waren das faire Spiele. Auch Rote Karten gab es nicht«, lobte Dieter Greve die Fairness der teilnehmenden Mannschaften. Sein BSC Blasheim hat den Fohlencup zum ersten Mal ausgerichtet. »Anstrengend war's, aber vom Ablauf her hat alles gut geklappt. Es hat auch Spaß gemacht«, lautet Greves Urteil, der auch mit dem sportlichen Abschneiden seines BSC zufrieden ist.

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