Fußball: Freeway-Cup am 17./18. Januar – Ex-Teilnehmer starten in der Bundesliga durch  Lübbecke macht den Weg frei 

Lübbecke (WB). »Was macht eigentlich...?« Gestern beim Freeway-Cup, heute auf der großen Bühne: Viele Spieler, die im Alter von 15 Jahren beim Freeway-Cup gespielt haben, schafften den Sprung zu den Profis. Bekannte Beispiele für unterschiedliche Werdegänge sind Kaan Ayhan,Sascha Bigalke, Levin Öztunali und Uwe Hünemeier.

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 Schon seit der Jugend spielt Kaan Ayhan beim FC Schalke 04. 2009 war er im königsblauen Trikot in Lübbecke. Seitdem hat sich der Innenverteidiger durch die Jugendabteilung hochgearbeitet und spielt nun bei den Profis in der Bundesliga eine wichtige Rolle. Bundesligaspiel Nummer eins war im Oktober 2013 beim 4:1-Sieg gegen den FC Augsburg. Damals war er gerade einmal 18 Jahre alt. Mit 19 Jahren gab der gebürtige Gelsenkirchener sein Debüt in der Champions League, konnte jedoch die 1:3-Niederlage bei dem späteren Champions-League-Sieger Real Madrid nicht verhindern. Mittlerweile hat er sich im Team etabliert und ist Stammspieler geworden. Auch der Marktwert des türkischen U21-Nationalspielers ist stetig gestiegen und beträgt derzeit runde fünf Millionen Euro.

 Schon etwas eher, im Jahr 2006, war Sascha Bigalke mit Hertha BSC in Lübbecke zu Gast. In der Turnierhistorie war er einer der auffälligsten Spieler, konnte sich aber auf höchster Ebene bei den Profis nicht nachhaltig beweisen. Zwar feierte Sascha Bigalke mit 19 Jahren im November 2009 für Berlin im Spiel gegen Stuttgart sein Bundesligadebüt, aber es blieb seine einzige Bundesligapartie. 2011 wurde Bigalke an die SpVgg. Unterhaching transferiert, von wo er an den 1.FC Köln weitergegeben wurde. Dort erlitt der nur 1,67 Meter große Offensivspieler nach wenigen Einsätzen in der zweiten Bundesliga einen Kreuzbandriss, der ihn eine halbe Saison verpassen ließ. Anschließend schaffte der Blondschopf mit Köln zwar den Aufstieg in die erste Bundesliga, ging aber im August 2014 zurück nach Unterhaching. Dort will er im Alter von 24 Jahren seinen Status als ewiges Talent loswerden und sich bei den Profis beweisen. Dagegen ging es für Levin Öztunali rasant aufwärts. Er spielte 2011 mit dem HSV beim Freeway-Cup. Öztunalis Talent dürfte in den Genen liegen, er ist bekanntlich der Enkel von Fußball-Legende Uwe Seeler. Außerdem ist er Gewinner der U18-Fritz-Walter-Medaille in Silber und hat mit der deutschen U-19-Nationalmannschaft die EM 2014 gewonnen. Sein Bundesliga-Debüt machte der waschechte Hamburger Junge mit 17 Jahren im August 2013 für Leverkusen. Nach dort war Öztunali kurz zuvor mit einigem Getöse gewechselt. Unter dem Bayer-Kreuz blieben Einsatzminuten Mangelware, so dass er jetzt leihweise für Werder Bremen wichtige Spielpraxis sammeln soll.

 Zurzeit mischt Uwe Hünemeier mit dem SC Paderborn die Bundesliga auf. Dies hätte er kaum zu träumen gewagt, als er 2001 mit dem BVB beim Freeway-Cup spielte Sein erstes Bundesligaspiel absolvierte der Ostwestfale im Dezember 2005. Mit gerade einmal 19 Jahren durfte er in der Dortmunder Innenverteidigung gegen Bayern München ran und verlor 1:2. Es folgten Kurzeinsätze für den BVB und Jahre bei Energie Cottbus, ehe er 2013 zum SC Paderborn stieß. Der Rest ist Geschichte: Aufstieg, Kapitän, erstes Bundesligator (gegen Mainz). Mit 29 Jahren wurden Träume wahr! Der Weg ist frei – für alle Freeway-Talente.

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