Schuster-Cup: B-Ligist fordert unter anderem Titelverteidiger Tengern Holsener SV rückt nach

Hüllhorst (WB). Hochwertiger Hallenfußball ist garantiert: Beim Schuster-Cup des SV Hüllhorst-Oberbauerschaft bilden an diesem Sonntag (ab 13.30 Uhr) Mannschaften von der Bezirks- bis zur Westfalenliga das Teilnehmerfeld. Die einzige Ausnahme stellt der Holsener SV dar.

Von Marc Schmedtlevin
Kristopher Susa (links) und der B-Ligist Holsener SV dürfen beim stark besetzten Schuster-Cup mitmischen.
Kristopher Susa (links) und der B-Ligist Holsener SV dürfen beim stark besetzten Schuster-Cup mitmischen. Foto: Marc Schmedtlevin

Für den B-Ligisten aus dem Altkreis ergibt sich die möglicherweise einmalige Gelegenheit, sich reihenweise mit höherklassigen Gegnern zu messen. Ursprünglich war der HSV für das namhafte Tableau nicht vorgesehen. Der TuS Tengern II hatte mit einem Finalerfolg über Holsen das Hallen-Masters vor Weihnachten gewonnen und sich somit ein Ticket für den Schuster-Cup gesichert. Da sich die Kleeblatt-Reserve aber auf Mannschaftsfahrt in Willingen befindet, verzichtete der Bezirksligist auf eine Teilnahme. »Tengern II hatte gleich nach dem Finalsieg darauf hingewiesen, dass die Mannschaftsfahrt ansteht«, sagt Lothar Schlüter, der Vorsitzende des Gastgebers SVHO. Lange überlegt wurde nicht, welches Team den Platz einnehmen sollte. »Als Zweiter war Holsen schließlich an der Reihe. Die Zusage ist auch sofort gekommen«, berichtet Schlüter und hofft auf einige heimische Fußballfans. Der Holser Block zählte bei den Masters-Runden nämlich zu den lautstärksten.

Holsen trifft auf Tengern

Welche Rolle der HSV sportlich spielen kann, bleibt abzuwarten. Dass der B-Ligist in der Halle gut zurechtkommt, machten die zweiten Plätze beim Masters 2016 und 2017 deutlich. Nun stehen aber doch deutlich größere Kaliber im Weg. Die Gegner in der Gruppe 1 heißen Rot-Weiß Kirchlengern und BV Stift Quernheim (jeweils Bezirksliga) sowie TuS Tengern.

Der Landesligist ist der zweite Vertreter aus dem Altkreis Lübbecke und hat beim Schuster-Cup den Titel zu verteidigen. Im Vorjahr gelang ein 5:3-Finalerfolg gegen den SV Rödinghausen II, der dieses Mal nicht mit dabei ist. Eine Vorgabe in Bezug auf die Platzierung gibt es im Tengeraner Lager nicht, vernünftig verkaufen möchte sich der Lokalmatador aber in jedem Fall. Dabei helfen sollen in erster Linie die jüngeren Spieler des Kaders wie Nico Gerfen, Jan Stühmeier, Maximilian Schwier oder Berat Kücük. Lukasz Grzegorczyk wird mit seinen 28 Jahren schon der Älteste im TuS-Team sein.

Fliegender Torhüter

Etwas Besonderes haben sich die Kleeblätter in Sachen Spielausrichtung einfallen lassen. Wie schon beim Vorjahreserfolg soll mit einem fliegenden Torhüter – es wird wieder Pascal Bley sein – agiert werden. »Das ist ein Mittel, das zum Sieg führen kann. Spielen wir es gut aus, ist es für den Gegner wirklich schwer zu verteidigen«, sagt Co-Trainer Bastian Bartelheimer, der Cheftrainer Holm Hebestreit an der Bande vertreten wird. Die Taktik bringe allerdings auch eine gewisse Gefahr mit sich: »Erlauben wir uns hinten raus ein paar Fehler, kann es natürlich auch in die Hose gehen.«

Die zweite Gruppe wird vom Westfalenligisten SC Herford angeführt. Mit dabei sind auch wieder die Stammgäste SV Eidinghausen-Werste (Landesliga) und FC Bad Oeynhausen (Bezirksliga). Komplettiert wird das Feld dieses Mal vom Bezirksligisten TuRa Löhne. »Ich denke, dass interessante Spiele auf uns zukommen. Wir sind jedenfalls startklar«, spricht Lothar Schlüter für die Gastgeber vom SV Hüllhorst-Oberbauerschaft.

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