Fußball: Beim Kreispokal-Endspieltag in Isenstedt werden sechs Pokale vergeben Nachwuchs trotzt der Hitze

Espelkamp (WB). Die Dusche an den Wassereimern hatten sich die Jugendfußballer des Kreises Lübbecke verdient. Bei Temperaturen von mehr 30 Grad auf der Anlage des Isenstedter SC zeigten sie beim Kreispokal-Endspieltag hohes Niveau und ein großes Kämpferherz. Ermittelt wurden die Sieger in sechs Klassen.

Von Marc Schmedtlevin
Beim Kreispokal-Endspieltag sind viele packende Duelle geboten worden. Ein Beispiel liefert hier die Partie zwischen dem VfL Frotheim und dem OTSV Pr. Oldendorf.
Beim Kreispokal-Endspieltag sind viele packende Duelle geboten worden. Ein Beispiel liefert hier die Partie zwischen dem VfL Frotheim und dem OTSV Pr. Oldendorf. Foto: Marc Schmedtlevin

FII-Junioren: VfL Frotheim E-Juniorinnen - OTSV Pr. Oldendorf II 2:1. Die Fußballerinnen des VfL Frotheim kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus. Während der Partie hatten sie große Moral bewiesen, machten aus einem Rückstand noch einen 2:1-Erfolg. Die Treffer für die Siegermannschaft in der zweiten Halbzeit erzielten Selina Schäll und Emma Biesewinkel. Im ersten Durchgang hatte noch alles auf einen Sieg der OTSV-Jungen hingedeutet. Sie gingen durch einen Treffer von Noah Giesbrecht früh mit 1:0 in Führung und hatten auch danach die besseren Chancen. Auf Frotheimer Seite zeichnete sich Torhüterin Amy Windmann aber mit mehreren guten Paraden aus.

F-Junioren: OTSV Pr. Oldendorf - FC Preußen Espelkamp 3:6 nach Verlängerung. Dieses Finale hatte einen hohen Unterhaltungswert. Es ging hin und her, beide Mannschaften hatten zahlreiche Torchancen. Und sie boten zehn Minuten extra, denn das Spiel ging beim Stand von 3:3 nach der regulären Spielzeit in die Verlängerung. In dieser präsentierte sich der FC Preußen etwas frischer und machte den Pokalsieg perfekt. Zum Matchwinner avancierte Jan Ster, der in der Verlängerung alle drei Treffer für die Espelkamper erzielte. Zuvor hatte noch vieles auf einen Sieg des OTSV hingedeutet. Nachdem Berat Bodur die Preußen in Führung gebracht hatte, drehten die Oldendorfer die Partie. Ein Doppelpack von Hewidar Kanjo sowie ein Eigentor sorgten für das zwischenzeitliche 3:1. In der Schlussphase glich der FCP durch Lucien Pessara und eine Koproduktion von Luca Matteo Harder und Bodur aus.

Levern dreht die Partie

EII-Junioren: TuS Gehlenbeck III - TuS Levern II 1:3. Gerade einmal 13 Minuten benötigten die Leveraner, um die Partie komplett zu drehen und zu Gunsten zu entscheiden. Gehlenbeck war nämlich zunächst in Führung gegangen. Paul Vincent Selle traf mit einem Schuss aus der Drehung. Für die zweite Hälfte hatte sich der spätere Sieger aber eine Menge vorgenommen und drängte auf den Ausgleich. Dieser gelang Timon Eliah Drees nach einer halben Stunde. Nur fünf Minuten später erzielte er auch die Führung für Levern. Den Schlusspunkt setzte Sönke Starke zum 3:1.

E-Junioren: TuS Stemwede - OTSV Pr. Oldendorf 8:1. Zunächst deutete sich eine ausgeglichene Partie an. Nachdem Elias Berg die Oldendorfer in Führung gebracht hatte, erzielte Ben Quebe den Ausgleich (20.). Als Reaktion darauf kam der OTSV-Motor richtig ins Rollen. Enrico Tissen sorgte schnell wieder für die Führung – 2:1. In der zweiten Hälfte hatte der Meister dann leichtes Spiel, schraubte das Ergebnis in die Höhe. Die weiteren Treffer erzielten Louis Buller (3), Enrico Tissen mit zwei weiteren Treffern sowie noch einmal Berg.

Zwei Titel an JSG Rahden/Tonnenheide

D-Junioren 7er: SV BW Oberbauerschaft - JSG Rahden/Tonnenheide III 1:10. Je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurden die Vorteile für die Rahdener. In der ersten Halbzeit wehrte sich Oberbauerschaft noch gut, kam durch Robert Neudorf auch zum zwischenzeitlichen Ausgleich (21.). Für die JSG waren in Hälfte eins Jamie Dean Wiedmer und Bennet Schulz zum 2.1 erfolgreich. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Oliver Witzke (3), Justin Wiedmer (2), Niko Ryzich, Jannes Buschendorf und noch einmal Schulz.

D-Junioren 9er: JSG Rahden/Tonnenheide - JSG Stemweder Berg 7:0. Der Bezirksliga-Dritte aus Rahden wurde der Favoritenrolle gegen den Vize-Kreismeister gerecht. Allerdings verlief die Partie nicht ganz so deutlich wie es das Ergebnis vermuten lässt. Auch die Stemweder kamen durch Luka Speckmeier, Erik Fieseler und Noel Albrecht zu guten Gelegenheiten. Die Rahdener zeigten sich in Sachen Chancenauswertung deutlich effektiver, auch wenn Keeper Jonas Beermann noch einige Male gut parierte. Die Treffer zum Rahdener Pokalsieg steuerten Harun Köse (3), Jeremy Reiss, Lasse Fründ und Hasan Köse bei. Hinzu kam ein Eigentor.

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